Olbernhau: Zwölf Millionen für Welterbe-Projekte nötig

Für die Ausstellung in der Saigerhütte ist eine Neugliederung nach Epochen vorgesehen

Olbernhau.

Rund ein halbes Jahr ist seit der Zuerkennung des Unesco-Welterbetitel an die Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí vergangen. Anlass für eine Zwischenbilanz, befand der Olbernhauer Tivoli-Verein und lud unter dem Thema "Welterbe - und wie weiter?" zur 95. Auflage des Stadtgesprächs in das Theaters Variabel ein. Vor allem sollte es um Zukünftiges gehen.

Allein Olbernhau beziffert laut Bürgermeister Heinz-Peter Haustein (FDP) den Gesamtbedarf für die Umsetzung der eigenen Welterbeprojekte auf rund zwölf Millionen Euro. Rund 550.000 Euro hat die Stadt im aktuellen Haushalt für diesen Bereich eingestellt; für das kommende Jahr sei noch einmal eine solche Summe vorgesehen, so Haustein. Ein Großteil dieses Geldes werde zunächst für Planungsleistungen verwendet.

Für die Ausstellung in der Saiger-hütte sei eine Neugliederung nach Epochen vorgesehen, so Olbernhaus Hauptamtsleiter Benjamin Flor. Dazu könne die Hüttenschule mit in die Ausstellung einbezogen werden. Beim Konzept werde auf digitale Angebote und mehrsprachige Vermittlungsformen gesetzt. Ein Teil der Ausschilderung im Gelände beinhalte schon jetzt sogenannte QR-Codes, über die entsprechende Angebote abrufbar sind. Eine Öffnung des Kupferhammers auch während der Monate Januar und Februar könne probeweise erfolgen. Für eine dauerhafte Öffnung auch im ersten Quartal müsste aber in zusätzliches Personal investiert werden, sagte Flor. (jwen)


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