Pflegeheim: Senioren können Ende 2019 einziehen

Teile der ehemaligen Strumpffabrik in Thalheim sind bereits abgebrochen

Thalheim.

Die ersten Steine sind abgerissen, das Gebäude entkernt: Seit dem Frühjahr wird die ehemalige Strumpf- und Wirkwarenfabrik in Thalheim umgebaut. Geplant ist ein Seniorenzentrum, in dem ab Ende 2019 bis zu 130 Menschen einziehen können. "Als nächstes steht das Freilegen, Trocknen und Abdichten des alten Mauerwerks am historischen Gebäudeteil an", sagt Sigrid Laffin-Hommes. Sie ist die Sprecherin der Azurit-Gruppe, der die Health Care Invest GmbH angehört. Diese hat die alte Strumpffabrik gekauft und steckt nun rund 10 Millionen Euro in den Umbau.

Auf vier Geschossebenen werden laut Betreiber 78 Einzelzimmer und 26 Doppelzimmer eingerichtet. Jede Unterkunft soll ein eigenes Badezimmer mit Dusche und Toilette erhalten. Zudem können die Senioren Stationsbäder mit Badewannen nutzen und in einem großen Speisesaal mit Cafeteria im Erdgeschoss essen. Für demenzerkrankte Bewohner steht ein eigener Heimbereich sowie ein Demenzgarten zur Verfügung.

Nachdem zunächst unklar war, ob das alte Esda-Lager neben den Bahngleisen abgerissen werden soll, steht nun fest: In dem Gebäude entstehen Veranstaltungs- und Schulungsräume, die sowohl von der Azurit-Gruppe als auch von Externen genutzt werden können. Mehr noch: Viele Azurit-Einrichtungen bieten ein sogenanntes Menümobil an, eine Art Essen auf Rädern. Dieser Service soll später auch in Thalheim eingeführt werden.

Die Azurit-Gruppe verfügt über langjährige Erfahrung mit solchen Investments. So hat sie in Chemnitz Siegmar das alte Rathaus, in Gersdorf eine alte Zwirnerei und in Hartmannsdorf eine alte Tuchfabrik zu Seniorenzentren entwickelt.

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