Poker um richtige Technik gegen das Unkraut

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Fördergeld reicht nicht für alle - Bauhofchef regt deshalb Zusammenarbeit der Kommunen an - Einsatz für mehrere Orte denkbar

Schwarzenberg/Beierfeld.

Wer einen Garten hat, weiß, wie nach kurzer Zeit Unkraut zupfen der Rücken schmerzt. Und so ist die Arbeit, die Olaf und Ingolf Pachaly derzeit in der Schwarzenberger Altstadt erledigen, hoch anzuerkennen.

Auf Knien kratzen sie die das Unkraut zwischen den Pflastersteinen heraus, jäten zwischen den Pflanzen und um die zahlreichen Blumenkübel herum. Beschwerlich ist der Job für die beiden Brüder, die über eine Arbeitsgelegenheit zeitlich befristet im Bauhof der Stadt beschäftigt sind. "Sie machen ihre Sache richtig gut", lobt Bauhofleiter Andreas Friedel.

Doch was ist aus dem Versuch geworden, dem Unkraut mit heißem Schaum zu begegnen? Ende Juni 2016 hatte sich die Stadt ein Spezialfahrzeug geliehen, um mit heißem Wasser gegen das Unkraut in der Altstadt anzukämpfen. "Das war damals ein Test mit heißen Schaum und einem speziellen Kokoszusatz", erinnert sich Friedel. Doch der Einsatz sei ein kostenintensives Unterfangen gewesen. Jetzt aber habe die Stadt einen Antrag auf Förderung für den Kauf eines anderen Geräts gestellt, mit dem die Unkrautbekämpfung ebenfalls mit heißem Wasser möglich sei. Gleiches hat die Stadt Grünhain-Beierfeld getan. "Es handelt sich um einen Multifunktionsreiniger, der auf die Multicars passt", erklärt Joachim Rudler, Bürgermeister von Grünhain-Beierfeld. Auch er hätte für seine Stadt gern so ein Fahrzeug mit Zusatzteilen wie einem Hochdruckreiniger. Der Antrag auf Förderung sei gestellt. Doch gibt es weitaus mehr Antragsteller, als Geld im Fördertopf ist. "Nicht schlecht wäre, wenn zumindest einer in der Region den Zuschlag erhält. Dann lässt sich über interkommunale Zusammenarbeit das Gerät sicher auch ausleihen", so Friedel.

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