Pyrotechniker über Silvester ohne Feuerwerk: "Wirkungsvoller wäre ein Alkoholverbot gewesen ..."

Die Branche muss Verluste bis hin zum Totalausfall hinnehmen. Aufgeben kommt für Pyrotechniker Stephan Boden nicht in Frage - auch jetzt nicht.

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99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Christian1984
    31.12.2020

    @Moleman: Das mit dem Glashaus gebe ich gern zurück :-)
    Anderen aufgrund ihrer Vermögensverhältnisse zu unterstellen, dass diese nicht Spenden bzw. wohltätig sind, ist schon eine etwas hinterhältige Betrachtungsweise. Neid und so...

    Und den Satz müssen Sie mir bitte noch mal erklären: Ich darf mein Geld ausgeben wie ich möchte, aber der Staat greift dann regelnd ein. Habe ich das so richtig verstanden? Heißt im Umkehrschluss, ich sollte lieber doch nicht frei entscheiden, oder?
    Wenn ich mein Jahresbrutto und Netto vergleiche, dann gehe ich ab ca. Ende Juli das erste Mal für mein eigenes Sparvermögen arbeiten - alles vorher verdiente kassiert bereits der Staat (siehe jährliche Studien des Bundes der Steuerzahler). Was wollen Sie also noch?

  • 1
    4
    Moleman
    30.12.2020

    @alice
    22 Milliarden sind roundabout 275,- pro Jahr und Kopf. Bei Mindestlohn 1,5% Prozent vom Einkommen, im Durchschnitt 0,6%. De facto sogar noch erheblich weniger. Ich möchte den Hut vor soviel Großzügigkeit ziehen.

    Früher war ein Zehntel üblich...
    Davon abgesehen das die Hälfte über Projektbindung oä. zurückfliessen dürfte.
    Ich will das Instrument nicht schlechtreden. Aber mit Verweis darauf das soziale Gewissen beruhigen is schon, naja wir sind halt nur noch in Selbstüberschätzung Weltmaßstab.

    Am Ende soll jeder sein Geld ausgeben wie er möchte. Allerdings darf der Staat dann auch gern regelnd eingreifen. Aktuell zum Infektionsschutz und ansonsten, Kosten nichtmehr sozialisieren sondern privatisieren. Böller etc Analog zu Tabak besteuern und evtl das Geld sogar sinnvoll verwenden. Ach Mist ich hab schon wieder den scheuer, andi nicht bedacht.

    @Christian
    Woher beziehen sie ihr Wissen über das Spendenverhalten des Angesprochenen.
    Glashaus undso

  • 1
    2
    saxon1965
    30.12.2020

    Eine Diskussion über Nützlichkeit und Verschwendung wäre unendlich. Fakt ist schon längst, dass stets die breite Masse, meist jene welche nicht "im Geld schwimmen" für Sozialleistungen aufkommen und das weltweit. Dabei macht natürlich dieses "Kleinvieh recht viel Mist". Jedoch muss man die Frage stellen, warum gerade Jene, denen es durchaus leichter fallen würde (siehe @manneth) etwas von ihrem Reichtum abzugeben, es nicht tun?
    Das wird vermutlich solange so bleiben, wie materieller Besitz mehr Achtung erfährt, als Menschlichkeit, Gemeinnützigkeit u. ä. m. Und das ist so, weil für alles bezahlt werden muss, man ohne das Tauschobjekt Geld am Rande jeder Gesellschaft landet.
    Zum Thema möchte ich anmerken, dass es schon immer Für und Wider gab. Sicher kann man ein solches Ereignis für ein Umdenken nutzen und versuchen einen vernünftigen gesellschaftlichen Kompromiss zu finden. Ich habe jedoch etwas gegen Schwarz-Weis-Denken und jegliche Aufgabe von Traditionen.

  • 4
    2
    Einspruch
    30.12.2020

    @manneth: Die Hilfsorganisationen weiter füttern? Wozu? Das meiste Geld bleibt dort schon hängen, deswegen auch immer die alljährlichen Sendungen im TV mit der bitte um Nachschlag. Nur die Hilfsbedürftigen, die werden komischerweise nicht weniger, trotz hoher Spendenbereitschaft. Und trotz Silvester wurde immer auch reichlich gespendet. Übrigens kann man nur helfen und spenden, wenn vorher Geld durch Arbeitsplätze, auch (Feuerwerksherstellung), verdient wurde. Da jetzt alles abgeschafft und verboten wird und viele Geldbeutel schmaler werden, wird man das zukünftig auch an den Spenden merken. Man kann (und will) nur helfen, wenn es einem selbst einigermaßen gut geht.

  • 5
    2
    Christian1984
    30.12.2020

    @manneth:
    Na hoffentlich wird mal nicht aus Versehen das verboten, was Sie gut finden.
    Geht manchmal schneller als so mancher denkt.
    Woher kommt eigentlich die Leidenschaft, anderen liebgewonnene Dinge oder Traditionen verbieten zu wollen?
    Betreffend Spende: Gehen Sie doch mit gutem Beispiel voran! Woher wollen Sie wissen, dass die von Ihnen verdächtigten Gruppen nicht schon spenden? Finden Sie es nicht etwas anmaßend, den Menschen vorschrieben zu wollen, wofür diese ihr Geld auszugeben haben?

  • 23
    5
    AliceAndreas
    30.12.2020

    @manneth

    Im Jahr 2018 betrugen die deutschen Ausgaben für Entwicklungshilfe rund 22 Milliarden Euro!!!
    Unabhängig von Silvester "spenden" wir alle durchaus eine recht ordentliche Summe.

  • 14
    10
    MuellerF
    30.12.2020

    Es GIBT doch ein Alkoholverbot für öffentliche Bereiche !?

  • 24
    39
    manneth
    30.12.2020

    Endlich mal was sehr sinnvolles, jedes Jahr werden Millionen sinnlos verbrannt und auf der Welt gibt es Hunger und Elend!! Dann kommt auch noch die Belastung der Natur, da fragt Niemand wie es den wilden Tieren geht!!! Dieses Raketenfest braucht Niemand! Dazu kommt noch die Umweltverschmutzung! Dieses Geld sollte für Hilfsorganisationen gespendet werden, da hören endlich die Bettelaktionen im TV auf !! Übrigens wenn Milliardäre und Mllionäre zu einer jährlichen Spende von 0,1 % ihres Vermögens bereit wären, kämen mind. 2 Milliarden Euro zusammen!!!

  • 13
    9
    Mrhbit
    30.12.2020

    richtig wäre das!