Räuchermann-Museum zeigt Schwibbögen aus dem Norden

Dass es mittlerweile von der beliebtesten Weihnachtsfensterdekoration der Erzgebirger zahlreiche Varianten gibt, weiß jeder. Und doch ist die Schwibbogenausstellung im 1. Räuchermann-Museum in Cranzahl insofern empfehlenswert, weil es dort Lichterbögen zu bestaunen gibt, die unbekannte Motive zeigen. Denn sie alle stammen aus der Werkstatt von Heike und Wolfgang Lorentz (Foto) aus dem niedersächsischen Wedemark. Beide sind ausgesprochene Erzgebirgsfans und in der Region auch viel wegen eines anderen Schwibbogenprojektes unterwegs: Sie wollen möglichst viele der hiesigen Ortsschwibbögen im Kleinformat nachbauen und gestalten damit eine Wanderausstellung. Erstmals gezeigt wird diese im Advent 2019 in Johanngeorgenstadt. In der aktuellen Schau in Cranzahl zeigen sie dreidimensionale Schwibbögen, die aus bis zu fünf verschiedenen Ebenen bestehen und zum Teil indirekt beleuchtet werden. Typische Bergbaumotive sind ebenso zu sehen wie Szenen aus der Bibel. Zudem haben Lorentz' einige Motive aus ihrer Heimat dabei. Die Ausstellung im Räuchermann-Museum der Familie Lenk ist bis Anfang Februar zu sehen. (klin/vh)

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