RECHT - Weniger Arbeit für Schiedsstellen

Stollberg/Kamenz.

Die Anzahl der Streitigkeiten, die vor einen ehrenamtlichen Friedensrichter im Erzgebirgskreis gelangt sind, hat sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr etwas verringert. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren im Landkreis im vergangenen Jahr 25 Anträge auf eine Schlichtungsverhandlung zu bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten gestellt worden. 2016 war es noch ein Fall mehr gewesen. Auch bei den Anträgen auf einen Sühneversuch in strafrechtlichen Privatklageverfahren und gemischten Streitigkeiten gab es einen Rückgang von 25 Fällen im Jahr 2016 auf 14 Fälle im Jahr 2017. Auch bei den sogenannten "Tür- und Angelfällen", in denen kein formelles Verfahren eingeleitet wird, gab es im Jahresvergleich einen Rückgang von 660 auf 653 Fälle. Im Gegensatz dazu sei die Anzahl der Schiedsstellen im Erzgebirgskreis im gleichen Zeitraum von 36 auf 35 gesunken, teilte die Kamenzer Behörde mit, die sachsenweit einen leichten Rückgang der Fallzahlen beobachtet. (jan/urm)

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