Rechtsstreit -

Auerbach.

Das Landgericht Chemnitz hat einem Vergleich zwischen der Gemeinde Auerbach und deren 100-prozentigen Tochterunternehmen, der Wohnungsgesellschaft Auerbach (WGA), zugestimmt. Demnach zahlt die Gemeinde nun den ausgehandelten Betrag von 80.000 Euro an die WGA. Wie Kämmerin Simone Gerber außerdem auf der jüngsten Ratssitzung erklärte, müsse jede Partei ihre Anwaltskosten selbst tragen. Gerber erklärte, dass die Gemeinde bereits 2018 eine Rückstellung von 90.000 Euro gebildet hatte, die nun ins Jahr 2019 übertragen wurde und aus der die Zahlungen geleistet werden können. Damit ist ein Schlussstrich unter die Differenzen von Gemeinde und WGA gezogen. Die Kommune hatte abgelehnt, eine Nachforderung in Höhe von 232.000 Euro für Reinigungs- und Hausmeisterdienste in von der Gemeinde genutzten WGA-Gebäuden wie Rathaus oder Schule für die Jahre 2011 bis 2014 zu zahlen. Hintergrund waren unklar formulierte Mietverträge. ( vh)

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