Regionalbahn soll neue Fahrzeuge erhalten

VMS veröffentlicht europaweit Ausschreibung für Regionalstadtbahnen

Chemnitz/Stollberg.

Für den Ausbau der Chemnitz-Bahn werden neuen Schienenfahrzeuge angeschafft. Die Managementgesellschaft des Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS), die VMS GmbH, hat nun ein entsprechendes Procedere in die Wege geleitet. Die Bekanntmachung wurde jetzt europaweit veröffentlicht. Bestellt werden sollen 19 Fahrzeuge, mit der Option auf 15 weitere. Die Kosten liegen den Angaben zufolge im zweistelligen Millionenbereich.

Diese Regionalstadtbahnen (RSB) werden die zurzeit verkehrenden zwölf Citylinks (Straßenbahnstrom/Diesel-Hybridfahrzeuge) ergänzen und in der Lage sein, umweltfreundlich sowohl mit Eisenbahn- als auch mit Straßenbahnstrom zu fahren. Laut VMS-Infrastrukturleiter Mathias Korda sollen die neuen RSB auf den Linien von Chemnitz nach Stollberg und weiter nach St. Egidien (Linie C11), auf der Linie C14 (Mittweida/Döbeln) und C14 (Hainichen) zum Einsatz kommen. Die schon vorhandenen Diesel-Citylinks kommen dann auf den noch nicht elektrifizierten Strecken nach Aue sowie geplant nach Annaberg-Buchholz und Olbernhau zum Einsatz.

Die neuen Regionalstadtbahnen werden - ähnlich wie die Citylinks - ausgestattet sein. Sie haben eine Länge von 37 Metern, rund 85 Sitz- und 140 Stehplätze. Ausschreibungsbeginn war am 8. Dezember. Die Unterlagen sind im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Die Hersteller von Schienenfahrzeugen können sich nun bewerben und Angebote abgeben. Der Zuschlag wird ein Jahr später erteilt. (pl)

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