Rückblick auf schöne Jahre und Ausblick auf neue Aufgabe

Pfarrer Christian Wedow verlässt Stollberg. Ihn zieht es in Richtung Leipzig - mit etwas Wehmut, aber auch Vorfreude auf das Kommende.

Stollberg.

Fünf Jahre war Pfarrer Dr. Christian Wedow in der evangelischen Kirchgemeinde in Stollberg tätig. Aus persönlichen und familiären Gründen wechselt er nun in eine Gemeinde in den Südosten von Leipzig, dem Stadtteil Liebertwolkwitz.

Mitte November fand der Umzug in die neue Heimatstadt statt. Ende des Monats heißt es für den zweifachen Vater, endgültig Abschied von Stollberg zu nehmen. Pfarrer Wedow studierte zum Großteil in Rostock Germanistik und entschied sich zudem, parallel ein Theologiestudium zu absolvieren. Den gebürtigen Mecklenburger verschlug es während seines Studiums unter anderem auch nach Gent in Belgien oder Uppsala in Schweden.

"Früher konnte ich es mir nie vorstellen, einmal als Pfarrer tätig zu sein; selbst während meines Studiums noch nicht", erzählte Christian Wedow. Er wollte eigentlich immer den wissenschaftlichen Weg gehen. Erst nach Abschluss seines Magisters sei der Wunsch aufgekommen, das Amt als Pfarrer auszuüben. Und so verschlug es ihn für das Vikariat, die praktische Pfarrerausbildung, das erste Mal nach Sachsen, genauer gesagt nach Leipzig.

2014 zog er dann zusammen mit seiner Frau nach Stollberg, um sein erstes Amt als Pfarrer anzutreten. Sie seien sofort von der Stadt begeistert gewesen. "Die Nähe zu einer Großstadt wie Chemnitz ist echt ein Vorteil", meinte Pfarrer Christian Wedow. Auch von der Kirchgemeinde, die ihn gleich freundlich aufnahm, könne er nur schwärmen. Vor allem das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder beeindrucke ihn dort sehr.

Aber auch auf seine vielfältigen Tätigkeiten schaut er gerne zurück.. "Die Seelsorge, die Besuche der Gemeindemitglieder aber auch die Arbeit mit den Konfirmanden werden noch lange in meinen Erinnerungen bleiben", erzählte der Pfarrer über seine Tätigkeit in Stollberg.

In der Gemeinde in Liebertwolkwitz würden nun neue spannende Herausforderungen auf ihn warten. Neben den Gottesdiensten gehören nämlich jetzt auch acht Stunden Religionsunterricht in Schulen zu seinem Aufgabenbereich. Christina Wedow und seine Familie freuen sich jedoch auf den neuen Lebensabschnitt, der auf sie wartet. "Ein Wechsel der Arbeitsstelle ist vor allem als Pfarrer gut und wichtig", sagt Christian Wedow. Trotzdem schaue er mit Wehmut auf seine etwas zu kurze Zeit in Stollberg und der evangelischen Kirchgemeinde zurück.

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