Sanierung der Deponie kann beginnen

Der notwendige Förderbescheid für das Vorhaben in Burkhardtsdorf ist nach langer Wartezeit beim zuständigen Zweckverband eingegangen.

Burkhardtsdorf.

Die alte Hausmülldeponie in Burkhardtsdorf kann endlich saniert werden. Ein entsprechender Förderbescheid ist erteilt. Den Hut hat bei dieser Sanierungsmaßnahme der Zweckverband Abfallwirtschaft Südwestsachsen auf. "Nächster Schritt ist bis Mitte Januar die Fertigstellung der Ausführungsplanung", sagt Ramona Uhlig, Zweckverbands-Geschäftsstellenleiterin. Diese werden dann beim Landratsamt, das als Überwachungsbehörde fungiert, zur Prüfung und Freigabe eingereicht. Sobald diese erteilt ist, wird die weitere Zeitschiene mit der Gemeinde Burkhardtsdorf abgestimmt.

Vorzugsweise sollen die Bauarbeiten in den Bereichen des Freibades und der Kleingartenanlage im Frühjahr beziehungsweise Herbst erfolgen. Geplant ist, den kompletten Bachlauf auf einer Länge von etwa 600 Metern zu verrohren. Die Strecke reicht von der Feldkante durch die Kleingartenanlage, das Freibadareal und den dortigen Garagenkomplex bis zur Einleitstelle in den Badbach. "Mit dieser Verrohrung ist unser Freibad dann richtig veredelt", sagt Burkhardtsdorfs Bürgermeister Thomas Probst. Die bisherige Verrohrung ist unterhalb der Deponie gebrochen. Die verbliebene Drainagewirkung reicht bei Starkregen nicht mehr aus, um das Wasser abzuleiten. Die Deponie war von etwa 1920 bis 1987 in Betrieb.

Die Baukosten werden mit 847.000 Euro kalkuliert, 396.000Euro davon sind Fördergeld. Nach der Ausschreibung erfolgt eine Präzisierung der Planung. Die Bauzeit wird auf sechs Monaten geschätzt.

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