Schüler in Oelsnitz verzichten auf Corona-Schnelltests - Lehrer sind empört

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Nur jeder vierte Schüler in Sachsen nutzt die Schnelltests. Warum? Und wie lässt sich das ändern?

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3232 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    8
    tbaukhage
    26.02.2021

    @saxon: Nenne eine Testmethode, aus der sicher(!) hervorgeht, dass eine Person NICHT ansteckend ist. Alles mit "kann", "muss nicht", "vielleicht" oder "evetuell" stellt für MICH keine verlässliche Aussage dar, mich am Gegenüber nicht anstecken zu können.
    Wie gesagt, ich laboriere 12 Wochen nach der Infektion noch immer an Spätfolgen...

  • 5
    2
    gelöschter Nutzer
    26.02.2021

    @tbaukhage: So weit, so richtig. Die Genauigkeit des PCR-Tests hängt jedoch davon ab, wie "ordentlich" die Probenentnahme war, wie oft die Probe vervielfältigt wurde (Wer kontrolliert das?) und sagt also aus, dass "Ein positiv Getesteter ... mit SARS-CoV-2-Virus infiziert ist oder war."
    Wie lange tragen wir eigentlich diese Viren-RNA in uns und können nachgewiesen werden? Wie lange sind diese überhaupt infektiös, also ansteckend?
    Menschen die erkrankt waren und genesen sind, ohne dies bemerkt zu haben, werden also positiv getestet. Ebenso Menschen mit einer Infektion, aber einer niedrigen Virenlast, wie z. Bsp. Kinder. Sollten hier nicht die s. g. AHA-Regeln genügen?
    Das alles stellt jedoch die Grundlage für ein Infektionsschutzgesetz, die Grundlage für massive Einschränkungen in Persönlichkeitsrechte, bewirkt gravierende Schäden in Wirtschaft, Bildung u. a. m.
    correctiv.org: "Ein positiver PCR-Test muss nicht bedeuten, dass ein Mensch noch ansteckend ist."

  • 3
    5
    tbaukhage
    25.02.2021

    @saxon: Der sagt genau das hier: Der in D entwickelte und hier praktizierte PCR-Test weist zuverlässig ausschließlich Gen-Sequenzen des SARS-CoV-2-Virus nach. Er spricht weder auf Rhino- noch auf Grippe-Viren an. Dabei ist der Test so empfindlich, dass er bereits RNA-Bruchstücke des SARS-CoV-2-Virus nachweist. Wo sollten diese denn herkommen, wenn nicht von einer vollständigen Gensequenz des Virus?
    Ein positiv Getesteter kann davon ausgehen, dass er mit SARS-CoV-2-Virus infiziert ist oder war, unabhängig davon, ob er Krankheitssymtome spürt(e). Und als Träger des Virus ist oder war er auch potentieller Überträger.

  • 5
    4
    Henrik
    25.02.2021

    Sehr sinnvoll, diesen Test einmalig am Anfang der Woche zu machen. Sehen die Schüler für den Rest der Woche keine anderen Personen mehr? Hat das Virus vier Tage Angst vor dem Stäbchen in der Nase oder Rachen? Sind die Tests zu 100% zuverlässig - und das kann ich beantworten: nein. Ich selbst wurde mit einem PCR Test negativ getestet - hatte aber den kompletten Geruchs / Geschmacksverlust. Wenn man sich zur Risikogruppe zählt und (berechtigt) Angst hat, sollte man der Schule vielleicht doch fernbleiben.

  • 10
    3
    gelöschter Nutzer
    25.02.2021

    Wir sind mitlerweile so weit, dass einem positiven Schnell- bzw. PCR-Test alles untergeordnet wird, der was noch mal genau aussagt?

  • 11
    8
    Einspruch
    25.02.2021

    Gehen wir zukünftig wöchentlich zur Darmspiegelung und Thoraxröntgen oder was weiß ich? Kann man dann sicher sein, nicht plötzlich doch zu erkranken ? Leider nein.
    Besteht das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung bald nur noch für Lehrer oder auch noch für Kinder, die oft noch gar nicht selbst entscheiden dürfen? Wollen wir jetzt das Schutzbedürfnis von Menschen nach Berufsgruppen einteilen? Was ist mit den ganzen Handwerkern, Verkäufern und sonstigen Dienstleistern oder "Systemrelevanten", die noch nicht mal in der Impfreihenfolge dran sind und sich jeden Tag einer möglichen Infektion aussetzten und nicht wochenlang auf dem Sofa über Gefahr für Leib und Leben sinnieren konnten? Nichts Wert? Impft einfach die Lehrer, damit endlich Ruhe ist. Wir anderen gehen wie immer auf Arbeit ohne zu heulen und ohne Schutz.

  • 15
    5
    typewriter
    25.02.2021

    Gut, dass nicht alle den Blödsinn mitmachen.

  • 8
    9
    SH74
    25.02.2021

    Die 2. Schüler Testung wurde Dezentral an den jeweiligen Schulen angeboten, sodass kein Schüler eine zusätzliche fahrt mit dem Bus machen musste. Diese Ausrede gilt hier nicht. Bei einem positiven Testergebnisse hätte der Betroffene, bei der Testung durch das DRK Stollberg, umgehend an Ort und Stelle einen PCR Test erhalten. Spätestens 36 Stunden danach liegt das Laborergebniss vor, ist dieses Negativ wird die Quarantäne wieder aufgehoben. Somit wären maximal 2 Tage Unterrichtsausfall, bei einem falsch positiven Schnelltest, entstanden.
    Für die Sicherheit aller anderen wäre dies doch ein kleiner Preis.

  • 12
    3
    KTreppil
    25.02.2021

    Ich bin hier sehr gespalten, ob man Testunwillige gleich mal so als unverantwortlich abstempeln sollte. Die derzeitige Organisation dieser Test ist jedenfalls praxisfern. Die Lösung ist eher, dass alle impfwilligen Lehrer schnellstmöglich geimpft werden. Dann obliegt die Entscheidung der Eltern bzw. Jugendlichen ob Test oder nicht, eher im privaten Risiko jedes Einzelnen. Der geimpfte Lehrer ist dann theoretisch geschützt.
    Das ein Schulbesuch von einem, wenn auch relativ geringen, körperlichen Eingriff abhängig gemacht werden soll, halte ich für fragwürdig, auch in die Richtung, dass Lernunwilligen nun das perfekte Alibi verschafft wird.
    Man kann gerne freiwillige Tests anbieten um individuelle Möglichkeiten nutzen zu dürfen, dann kann es jeder wirklich für sich abwägen. Um Teilhabe an einem ohnehin rechtlichen Anspruch zu bekommen, hier Recht auf Bildung, halte ich es für äußerst bedenklich. Kommt endlich mit Impfung in die Gänge, dann können sich solche Diskussionen erübrigen.

  • 14
    3
    gelöschter Nutzer
    25.02.2021

    Wir Menschen sind seit unser Existenz von Krankheiten bedroht. Dank des medizinischen Fortschritts leben wir immer länger, obwohl wir weiter krankt werden und im Alter mitunter massive Gebrechen dazu bekommen.
    Dennoch sterben wir, halt weniger und später.

    Wie wollen wir leben in Zeiten von Viren und anderen Bedrohungen? Wann ist ein Leben lebenswert und wer legt das fest? Können diese Corona-Viren überhaupt ausgerottet werden? Sollten wir nicht erst einmal das ausrotten, was möglich wäre?

    "Dass die eigene Freiheit dort aufhört, wo die Freiheit anderer beginnt, ..."

    Wer eine solche Frage aufwirft, stellt unser aller Leben, wie wir es bis heute führen, in Frage. Wir alle beeinflussen Anderer Leben(-qualität) negativ, direkt oder indirekt, aber wir tun es. Sogar bis hin zum Tod der anderen Menschen. Wer da nur bis vor die eigene Haustür denkt, der denkt heuchlerisch und zu kurz.

    Sich nicht testen lassen, soll das dann zur fahrlässigen Körperverletzung werden und strafbar?

  • 8
    5
    435200
    25.02.2021

    @ThLa123
    "Ein positiver Schnelltest hat wohl auch zur Folge, dass man in Quarantäne muss und bleibt - egal was ein richtiger, anschließender Test ergibt. Und das Risiko würde ich jetzt auch nicht gehen wollen."

    Lieber einmal mehr in Quarantäne und damit vielleicht zwei Neuansteckungen verhindert als unwissentlich die ganze Klasse und die Lehrer angesteckt und damit die ganze Schule wieder geschlossen.

    So, und nun überlegen Sie mal welches Risiko die größeren Auswirkungen hat!

    Ihre persönliche 14-Tage-Quarantäne oder 14 Tage Schulschließung?
    Ok, ich gebe zu, was interessieren uns die Kinder. Ihre Bewegungsfreiheit ist natürlich wichtiger, auch wenn Sie dabei mit der Gesundheit anderer spielen.

  • 31
    21
    tbaukhage
    25.02.2021

    @MarkusJ: Ich wurde Ende Nov20 nachweislich von infizierten Schülern, die in meiner Klasse saßen, mit Cov19 angesteckt. Sicherlich ohne deren Wissen. Ich musste daraufhin in Quarantäne und war durch anschließende Krankschreibung erst im neuen Jahr wieder einsatzfähig. Die Folge war Unterrichtsausfall für die Schüler über Wochen (in einem prüfungsrelevanten Fach). An den gesundheitlichen Folgen laboriere ich heute noch.
    Es ist u.a. das verantwortungslose und egoistische Verhalten solcher Eltern, die ihren Kinden von den nun verfügbaren Tests abraten. Es wird mit dafür sorgen, dass Schule nur im Distance-Unterricht bzw. weiterhin nur eingeschränkt gehalten werden kann. Einen Gefallen tun wir unseren Kindern damit garantiert nicht!

  • 14
    27
    lax123
    25.02.2021

    Es scheint wirklich zunehmend Naivität einzuziehen.
    Klar kein Problem, Test, wer braucht das schon.
    Aber dann groß rumheulen wenn man selbst oder Familie betroffen ist.
    Nen Tag vorher noch ohne Maske rumgerannt und dann Essig.

  • 32
    5
    Also
    25.02.2021

    Wer glaubt, mit "einem" wöchentlichen Test eine Ansteckung ausschließen zu können, der irrt gewaltig. Ein Kind, welches zu Fuß zur Schule gehen kann und dort normalerweise mit Maske den Schultag verbringt, muss in den ÖPNV steigen, um ein Testzentrum zu erreichen, weil die eigene Schule die Tests nicht durchführen kann. Auf engstem Raum im Bus steckt es sich eventuell an, wird zwei Minuten später negativ getestet und geht am gleichen Tag noch in die Schule. Den Rest kann jeder weiterspinnen. Entweder ich teste vor Ort mit entsprechendem Abstand oder es macht nicht wirklich Sinn, da die Schüler vor dem Test/Unterricht bereits Kontakt haben. Ich denke, dass eher die logistischen Gründe gegen die Tests sprechen. So ist es zumindest bei uns. Bitte drescht nicht immer auf die Jugend ein. Sie denkt bezüglich Corona manchmal vernünftiger als die Älteren.

  • 39
    10
    wschmidt
    25.02.2021

    Natürlich ist ein freiwilliger Test freiwillig. Da man aus meiner Sicht auch nicht unbedingt hinterfragen.

    Aber die Lösung wäre doch ganz einfach ... für negativ Getestete Präsenzunterricht ... für alle anderen "häusliche Lernzeit" ...

  • 20
    25
    Kroko
    25.02.2021

    Ich möchte dazu mal was anmerken. Es gibt viele Berufsgruppen die nicht das Privileg haben sich Impfen zu lassen, aber dennoch engen Kontakt mit Patienten oder Kinder, Jugendlichen haben. Wie zum Beispiel die Erzieher. Hier kann man noch nicht mal erwarten das sich die Kinder testen lassen. Zum anderen ist der Test freiwillig, das heißt jeder darf dies selber entscheiden. Grund ist erstmal egal.
    Wenn also der Lehrer nun die Schüler zum Testen veranlasst. Dann ist dies aktuell sogar Nötigung. Und wenn mein Kind davon betroffen wäre, gebe es jetzt eine Anzeige gegen diesen Herrn. Denn so geht es auch nicht.

  • 46
    31
    TFH
    25.02.2021

    Man hat bei einigen Kommentaren hier das Gefühl, die Leute glauben, sie könnten mit dem Virus verhandeln. Wer gerade keine Lust hat auf Corona lässt sich eben nicht testen und alles ist gut! Wie naiv und selbstgefällig kann man eigentlich sein?

  • 28
    38
    Pixelghost
    25.02.2021

    „Es liegt in der Verantwortung der Schüler.“

    Und welcher Schüler wird dann verantwortlich gemacht, wenn der infizierte Lehrer oder einer seiner Familienmitglieder Corona nicht überlebt?

    Gibt’s dann ein Strafverfahren? Ach nein, man weiß ja nicht wo man sich angesteckt hat. Und ich habe ja nichts gemerkt. Und dass ich Virus-Träger war wußte ich ja nicht. Woher denn auch...(Na vielleicht über einen Test?)
    Der Bus zur Schule ist dann ja die beste Ausrede. Dem Lehrer oder seinen Angehörigen hilft das dann nicht mehr.

    PS: Der positive Nachweis erfolgt dann eventuell bei den Eltern, deren Arbeitskollegen oder deren Familien oder sonst wo. Und wer trägt dann die Verantwortung?

  • 11
    24
    DerGebirger
    25.02.2021

    @TWe:

    Ich würde Ihre Aussage sogar noch etwas erweitern:

    Ich sehe es dann als Aufgabe der Lehrkräfte zu hinterfragen, warum sich die Schüler*innen denn nicht testen lassen wollen. Was befürchten diese denn?

    Und dann kann man mit den Schüler*innen auch in ein vernünftiges Gespräch gehen.

  • 38
    41
    ThLa123
    25.02.2021

    Warum heißt es denn freiwilliger Test? - Freie Entscheidung.

    Ein positiver Schnelltest hat wohl auch zur Folge, dass man in Quarantäne muss und bleibt - egal was ein richtiger, anschließender Test ergibt. Und das Risiko würde ich jetzt auch nicht gehen wollen.

  • 32
    22
    TWe
    25.02.2021

    @MarkusJ
    "Lasst doch mal die Kinder wieder in Ruhe in die Schule geh'n. Früher wars mal so."

    Willkommen in der Realität des Jahres 2021. Ihre Sehnsucht nach den früheren Verhältnissen ist zwar nachvollziehbar, hilft allerdings in der aktuellen Situation überhaupt nicht weiter. In den anderen Ländern auf diesem Globus ist das im Übrigen ganz genauso.

    Was mich an der Berichterstattung stört, ist die reflexhafte Verurteilung der scheinbar testunwilligen Schüler. Wenn diese nicht unmittelbar bereits sind, sich testen zu lassen, ist es Aufgabe der Lehrer, die Schüler davon zu überzeugen.

    "Erst nachdem er die Schüler explizit dazu aufgefordert habe, seien etwa zwei Drittel seiner Klasse zum Testen gegangen."

    Offenbar hat ja genau das im hier beschriebenen Fall dann auch funktioniert.

  • 34
    35
    Fresto
    25.02.2021

    Es sind Menschen wie Markus J, die dafür sorgen, dass es kein Ende findet. Menschen, die nicht verstehen wollen, wie man Viruspandemien eindämmen kann, weil sie nur an sich denken.

  • 41
    35
    cn3boj00
    25.02.2021

    In Thüringen sind die Test schlicht und einfach Pflicht. Alle 2 Wochen bringt eine Bekannte die in Erfurt zur Schule geht eine Einwilligungserklärung zum Test mit, die von Mutti unterschrieben werden muss. Ohne Test keine Schule. Wo ist das Problem? Wer beim Schnelltest positiv ist, wird anschließend einem PCR Test unterzogen. Dass Schüler (oder deren Eltern) zu blöde sind das zu begreifen spricht Bände.
    Dass die Politik in Sachsen aus den Ergebnissen im Januar nichts gelernt hat beweist, dass der Herr MP nicht lernfähig ist. Das Corona-Management in Sachsen verdient die Schulnote 5.

  • 38
    50
    paral
    25.02.2021

    Ich lese als erstes heute morgen in der Printausgabe, exponiert ganz links oben: Wegener sagt: Kotzt mich an. Egal was es ist, diese Wortwahl ist eines Lehrers unwürdig und diese Gossensprache gehört nicht auf Seite eins. Traurig, traurig. Zur Sache wäre zu sagen, wer sich in der Nase bohrt oder bohren läßt, ist selber schuld.Die Phantasien um die Testung treiben schon wieder seltsame Blüten. ZB eine zeitlich begrenzte App für den spontanen Besuch einer Gaststätte, das Ergebnis 20min (!) nach dem Entschluß, mittels App kontrolliert und beim Wirt vorgezeigt, gilt für 3h. Welch eine Praxistauglichkeit! Das könnte man ausweiten, für jegliche Aktivitäten außer Haus, eine schöne Erregung für Kontrolleure und Bürokraten der Regierung mit Regulierungswahn. Und erst die Befürworter der Maßnahmen, die werden gleich wieder 200%-Kommentare schreiben!

  • 48
    47
    OmaundOpa
    25.02.2021

    Hier MUSS eine Pflicht zum Test her! Wie lange wollen wir das alles noch durchstehen, das Testen ist doch nur ein Klacks gegenüber einer Ansteckung oder Erkrankung.

  • 37
    34
    RingsOfSaturn
    25.02.2021

    Der Kommentar von Hr. Pengel trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn es Impfungen wären könnte ich ja das Zaudern noch eher verstehen...

  • 65
    40
    kdchirst
    25.02.2021

    Die Schulpflichtigen dürfen frei entscheiden, ob sie sich testen lassen?
    Dann darf der Lehrer auch frei entscheiden, ob er sich dem Risiko aussetzen will.
    Bei Gehaltsfortzahlung natürlich.

  • 76
    50
    435200
    25.02.2021

    Früher hieß es ja mal "geben und nehmen".
    Wer etwas nehmen will (Präsenzunterricht) muss eben auch was geben (Testteilnahme).

    Die Ignoranz kotzt einen langsam echt an, so kommen wir nie aus dem Lockdown raus!

    Wenn der Staat was verteilt, da ist man schnell und macht natürlich mit.
    Sobald aber mal eine Forderung kommt wird angeblich sofort die "individuelle Freiheit" einschränkt.

    Was ist so schlimm daran, einmal pro Woche das Stäbchen in die Nase?

    Wozu rege ich mich eigentlich auf? Mir wird dann ja nur wieder Emphatielosigkeit vorgeworfen.

    Macht nur alle schön so weiter. Dann wird das nichts mit Lockdown-Ende oder gar normaler Sommerurlaub.

  • 63
    78
    MarkusJ
    25.02.2021

    Ich stehe diesem ganzen Testen auch sehr kritisch gegenüber und werde auch meinem Kind raten, dies nicht zu tun. Lasst doch mal die Kinder wieder in Ruhe in die Schule geh'n. Früher wars mal so .Wer gesund ist geht hin, wer krank ist bleibt zu Hause. Es ist eine Illusion zu glauben, man könnte damit Ansteckungen verhindern. Die Tests sind ja relativ unzuverlässig und letztendlich nur eine Momentaufnahme. Dss einzige was damit erreicht wird ist eine ständige Unsicherheit und Unruhe im Unterrichtsbetrieb. Wie soll man jemals wieder zu Normalität finden? Was bringt es ständig in Angst zu leben ich könnte mich überall mit irgendwas anstecken. So kann eine Gesellschaft nicht auf Dauer zusammenleben.

  • 46
    65
    Lesemax
    25.02.2021

    Der Wiesner spricht: "Das kotzt einen an". Tja das Leben ist kein Wunschkonzert und die Schüler dürfen zum Glück noch nicht gezwungen werden.

  • 55
    50
    brandus
    25.02.2021

    Danke für den Kommentar. Als Erzieher erlebe ich das genau so. Tester sind ausgebildet, Testkits liegen auf dem Schrank. Getestet wird freiwillig und wer mit negativer Suggestivfrage nach dem Testwunsch gefragt wird, verneint. Man ist doch kein Kollegenschwein und schickt die anderen in Quarantäne, sollte man positiv sein. Bitter, dumm und vollkommen egoistisch.
    Eine Testpflicht muss kommen.

  • 65
    29
    TFH
    25.02.2021

    Hier wird schon wieder sehr auf die uneinsichtigen und rücksichtslosen Schüler geschimpft. Das hatten wir schon mal, als die "Party-People" als Treiber der Pandemie verunglimpft wurden, bis sie kurzzeitig von den Bartträgern abgelöst worden waren.

    Vielleicht guckt man sich aber mal das Test-Procedere an: Es wird am Montag die halbe - oder besser ganze - Schule, oft per ÖPNV, zum Testzentrum gekarrt. Dann wird getestet. Am nächsten(!) Morgen stehen die Schüler dann in ihrer eigentlichen Schule vor der Tür und gehen ungetestet hinein. Wie groß ist die Aussagekraft dieses umständlich organisierten Tests? Meiner Meinung nach sehr gering. Hier wird eine Sicherheit vorgegaukelt, die es nicht gibt. (Wie bei den oft falsch getragenen FFP2-Masken.)

    Wenn, dann müsste man jeden Schüler jeden Tag vor Ort testen, bevor er in die Schule geht. Das schafft man wieder nicht, oder will es nicht schaffen. Schüler-Bashing ist einfacher.