Sicht aufs Schloss soll erhalten bleiben

Beim Vorhaben "Wohnen am Schloss" in Stollberg wird einiges anders als geplant. Die Exklusivität soll aber erhalten bleiben.

Stollberg.

Beim von der Stadt Stollberg geplanten Wohnprojekt "Wohnen am Schloss" hat es noch einige Änderungen gegeben. Unter anderem wurden die öffentlichen Stellflächen vergrößert.

Der aktuelle Stand des Projektes, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Areal Stalburc/Hoheneck geplant ist, ist jetzt im Stadtrat vorgestellt worden. Die Räte fassten den Billigungs- und Auslegungsbeschluss zum Satzungsentwurf des Bebauungsplanes. Gegenüber dem Vorentwurf verzichtet man auf den Wendehammer und hat den Bereich für die Bebauung mit vorgesehen. Auch ist ein Regenrückhaltebecken geplant. Die öffentlichen Stellflächen wurden vergrößert. Gebaut werden darf aber nur innerhalb der ausgewiesenen Baugrenze. Außerhalb dieser werden lediglich Nebenanlagen wie Garagen möglich sein.

Die wichtigste Änderung im Bebauungsplan erfolgte nach Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege: Die Gebäude dürfen maximal zwei- bis dreigeschossig sein. So bleibt die Sicht aufs Schloss und auf Teile der Mauer erhalten. Maximal 30 Meter dürfen die Gebäude lang sein. "Das Areal ist mit historischer Umgebung und einem guten Blick in verschiedene Richtungen in bester Lage in der Stadt. Es wird kein Durchfahrtsgebiet und damit auch sehr ruhig", sagt Oberbürgermeister Marcel Schmidt. Er rechnet damit, dass man nach der Erschließung des Gebietes einen Quadratmeterpreis ab 130 Euro aufrufen kann.

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