So schön ist Welterbe

Mit einem Fest hat das Erzgebirge in Freiberg die Titelverleihung zum Unesco-Welterbe gefeiert. Die Zeremonie des Großen Bergmännischen Zapfenstreiches setzte dem Tag die Krone auf.

Freiberg.

Als nach dem Großen Zapfenstreich aus Tausenden Kehlen ein "Glück Auf" über den Freiberger Obermarkt hallte, hatte wohl auch der letzte Gänsehaut. Freiberg erlebte am Samstag ein Welterbe-Fest, das reich an Attraktionen, aber ebenso Emotionen war. "Der Titel adelt das Erzgebirge und macht uns stolz", hatte Oberbürgermeister Sven Krüger zur Eröffnung erklärt. Und stolz sei er auch, dass für die Titelverleihung und das Fest die Stadt Freiberg auserkoren worden ist.

"Die Freiberger und ihre Besucher haben ein Faible für den Bergbau", sagte Jörg Bräuer. Der Kurator der städtischen Museen Annaberg präsentierte auf der Welterbe-Meile den Frohnauer Hammer und konnte sich über mangelndes Interesse nicht beklagen. Der Andrang auf der Welterbemeile, auf der sich die Bestandteile der Welterberegion präsentierten, war groß. Auch das Interesse der Medien: 25 Journalisten hatten sich für den Empfang im Rathaus akkreditieren lassen. "Aber wir wissen nicht, wie viele tatsächlich in der Stadt unterwegs sind", sagte Babett Erler vom Rathaus.


Etwa 200 geladene Gäste und Tausende Besucher erlebten als Krönung des Tages am Abend den Großen Bergmännischen Zapfenstreich mit. Anschließend erhellte ein Feuerwerk den nächtlichen Himmel.

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