Stollensaison eingeläutet

Der Stollenverband Erzgebirge hat die diesjährige Stollensaison eingeläutet. Mit der Gymnasiastin Nele Fülling, dem 17-jährigen Stollengel als Werbefigur. Einem Lied, das die Köstlichkeit der Backwaren besingt. Und mit einem klaren Ziel: Es sollen mehr Stollen an den Kunden gebracht werden - im vergangenen Jahr waren es 50.000 Stück. Sie bekommen alle ein extra Gütesiegel, das sicherstellt, dass die Stollen nach bestimmten Qualitätsvorschriften des Verbandes gebacken worden sind. "Unsere Marke hat sich weiterentwickelt. Auch steigt die Zahl der Online-Bestellungen. Wir sind optimistisch und wollen nun die 60.000 Stollen schaffen", sagt Verbandssprecher Ralph Schweigert. Ein Teil davon soll exportiert werden, also das Erzgebirge verlassen. Kunden gäbe es schon in Frankreich, Großbritannien, Schweden, Nordamerika. Der Stollenverband wurde 2011 gegründet, heute sind 21 Bäcker dabei. Das ist jeder Fünfte im Erzgebirgskreis. Verbandssprecher Schweigert: "Oft sind es Kapazitätsgründe. Mit unserem Siegel muss ein Bäcker auch bereit sein, mehr verkaufen zu können." Stichwort: Erweiterung des Absatzgebietes. "Das kann nicht jeder Bäcker." Hinzu kommt: Eine Verbands-Bäckerei muss 400 Euro Jahresbeitrag berappen - zuzüglich Kosten für das Siegel, die Schweigert nicht verraten will. (joe)

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