Unterhaltung bei Angeboten zum Bummeln und Mitmachen

Zum 13. Mal waren Stollberger und ihre Gäste zur Einkaufsnacht in die Innenstadt eingeladen. Eine ganze Reihe von Geschäften hatte geöffnet. Doch nicht nur das. Für die Besucher gab es allerlei zu erleben.

Stollberg.

Samstagnachmittag in der Stollberger Innenstadt. In einigen Geschäften herrscht, wie sonst in dieser Zeit eher ungewöhnlich, rege Betriebsamkeit. Pünktlich 18 Uhr mit dem offiziellen Start der 13. Stollberger Einkaufsnacht beginnt ein reges Treiben rund um den Marktplatz, viel los ist in der "Partymeile" Herrenstraße bis zum Postplatz. Mehr als 30 Händler und Gewerbetreibende luden mit besonderen Aktionen zum Bummeln, Stöbern und Kaufen, aber auch zum Mitmachen ein. Angenehme Livemusik sorgte in der im Schein von Fackeln mystisch wirkenden Stadt für beste Stimmung.

Am Kettenbagger von Marco Straßburger standen Mädchen und Jungen geduldig an, um einmal mit dem Greifer eine Möhre aus dem mit Sand beladenen Kleinlaster zu baggern. Anschließend gab es eine kleine Überraschung. "Das Baggern war zwar gar nicht so einfach, hat aber richtig Spaß gemacht, und jetzt freue ich mich über meine Brotdose", sagt die siebenjährige Pria.


Kurioses und Spannendes konnte am Stand der "Phänomenia" ausprobiert werden. Ob Springbrunnen oder Tornado in der Flasche, Klangbaum, Buchstabenangeln oder Kegelspiel - hier staunten nicht nur kleine sondern auch große Besucher. Porzellankunst zeigte Britta Fischer aus Meißen. Neben Schmuck präsentierte die gelernte Porzellanmalerin zur Stollberger Einkaufsnacht eine Pyramide im edlen, modernen Design. "Es ist ein Gemeinschaftsprojekt mit meinem Mann, einem gebürtigen Lugauer, der damit seine Verbundenheit zur Heimat ausdrücken möchte", sagt sie.

An einem Stand an der Pfarrstraße zogen Sperrholzplatten und das Geräusch der Laubsäge Interessenten an. Auf den Arbeitstischen konnten Anhänger für den Weihnachtsbaum per Hand ausgesägt und natürlich mit nach Hause genommen werden. Das Material und die Werkzeuge stellte der Inhaber der Eisenwaren Bastlerwelt, Mario Richter, zur Verfügung. Die Betreuung des Standes übernahmen Mitarbeiterinnen des Jugendtreffs "Pink Panther". Die Auswahl der Motive reichte vom klassischen Engel, Tannenbäumen, Sternen, Kerzen bis zu modernen Herzen. Familie Einer versuchte sich erstmals an einer Laubsäge. "Es hat uns gereizt, einmal zu probieren, wie das geht", sagt Nicole Einer. Vor allem auch die Kinder Fay und Wym fanden es spannend, ihre Eltern zu beobachten, wie geschickt sie mit dem Werkzeug umgingen.

Ein wichtiges Anliegen der Organisatoren war zudem, an dieser Stelle auf die 18. Schwibbogenausstellung aufmerksam zu machen. "Im vergangenen Jahr sollte deshalb hier schon ein Schwibbogen entstehen. Das war allerdings sehr aufwendig, dauerte zu lange und war am Ende ziemlich unpersönlich für die teilnehmenden Bastler", erklärte Uta Felber. Die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung und Betreuerin des Quartiermanagements Hufeland unterstützte zur Einkaufsnacht den Gewerbeverein. "Deshalb haben wir das Konzept geändert. Heute besteht die Möglichkeit, Dekoration für Weihnachten zu basteln. Das ist unkomplizierter und für verschiedene Altersgruppen geeignet, und nach der Mühe hat man schnell ein Erfolgserlebnis", sagte Uta Felber.

"Es haben sich viele Besucher, über die Schwibbogenausstellung informiert. Das Interesse ist schon groß, nun sollten bloß noch viele mitmachen", so Annelie Raue vom Jugendclub "Pink Panther". Nach Auskunft von Mario Richter haben bereits zwei Aussteller ihre Teilnahme zugesichert. Einer davon musste wohl erst von der Familie überredet werden. "Er wollte eigentlich nichts abgeben, er war enttäuscht, dass er voriges Jahr nicht gewonnen hat."

Service Die 18. Schwibbogenausstellung findet in der Zeit vom1. bis 13. Dezember 2019 in der St.-Jakobi-Kirche Stollberg statt. Abgabe ist bis 22. November möglich.

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