Vertrag zu Türmer wird im Moment ausgearbeitet

Vorstand der Zwönitzer St.-Trinitatis-Gemeinde entscheidet im Januar

Zwönitz.

Bezüglich der Einführung des früheren Zwönitzer Nachtwächters Matthias Franke als Türmer von St. Trinitatis gibt es mittlerweile einen Vertragsentwurf zwischen der Stadt Zwönitz, der Trinitatiskirchgemeinde und Matthias Franke. Das sagte jetzt Pfarrer Michael Tetzner auf Nachfrage von "Freie Presse". Anfang Januar sei ein entsprechender Beschluss des Kirchenvorstands geplant.

Bürgermeister Wolfgang Triebert (CDU) bestätigt, dass er "mit der Kirchgemeinde im inhaltlichen Austausch zu einem Vertrag bezüglich eines ,Zwönitzer Türmers'" steht. Pfarrer Tetzner erklärte, dass es auch wichtig sei, den Trinitatisturm bis zur Amtseinführung des Türmers so hergerichtet zu haben, dass für Gäste ein Aufgang auf eigene Gefahr ermöglicht wird. So sei geplant, an den Treppen Handläufe anzubringen sowie Stufen auszuwechseln und auch, die Beleuchtung zu verbessern.

Matthias Franke, viele Jahre als Nachtwächter in Zwönitz aktiv, sollte ursprünglich bereits Mitte Oktober zum Kirchweihgottesdienst anlässlich 330 Jahre St. Trinitatis als Türmer eingeführt werden. Per 30. September war er darum von Bürgermeister Triebert von seinem Diensteid und seinen Pflichten als Nachtwächter der Stadt Zwönitz entbunden worden. Die Amtseinführung wurde dann aber vertagt, weil es bezüglich des Türmeramtes noch Klärungsbedarf gab, was die Europäische Nachtwächter- und Türmerzunft betrifft.

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