WBG erzielt Überschuss

Wohnungsbaugesellschaft baut Schulden ab

Jahnsdorf.

Die finanzielle Situation der Wohnungsbaugesellschaft Zwönitztal (WBG) hat sich im vergangenen Jahr verbessert. Wie Ulla Stecher, Geschäftsführerin der WBG am Montagabend im Jahnsdorfer Gemeinderat sagte, erzielte die GmbH einen Überschuss in Höhe von rund 100.000 Euro. Zugleich wurden weiter Schulden abgebaut. Hatte die WBG 2017 noch Darlehen in Höhe von 8,7 Millionen Euro zu begleichen, waren es im vergangenen Jahr 8,4 Millionen Euro. Laut Stecher hat die Sächsische Aufbaubank (SAB) der WBG beim jüngsten Rating die Note 1 erteilt. "Da sind wir stolz drauf", sagte sie. Ähnlich wie im vergangenen Jahr beträgt die Eigenkapitalquote etwa 50 Prozent. Vergleichbare Wohnungsgesellschaften in Ostdeutschland liegen im Durchschnitt bei 40 Prozent.

Auch im Hinblick auf den Leerstand in Jahnsdorf, Niederdorf, Thalheim konnte sich die WBG positiv entwickeln. Der Anteil sank leicht von 12,4 auf 11,9 Prozent. Noch kleiner ist der Anteil, wenn man die bereinigte Leerstandsquote betrachtet: rund 7 Prozent. Bereinigt heißt, dass Objekte, die zum Verkauf stehen oder modernisiert werden, nicht in die Rechnung einfließen. Für die WBG ist der geringe Leerstand eine gute Nachricht. Albrecht Spindler, Jahnsdorfs Bürgermeister, bemerkte jedoch, dass es auf den Blickwinkel ankommt. Aus Mietersicht ist eine geringe Quote von Nachteil, weil dies ein kleineres Angebot an Wohnungen bedeutet. (pc)

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