Wegen Kreistagsvotum: Linke Direktkandidatin tritt aus der Partei aus

Das Abstimmungsverhalten der Linken im jüngsten Kreistag, wo auch mit diesen Stimmen dem NPD-Kader Stefan Hartung ein Sitz im Finanzausschuss ermöglicht werden sollte, schlägt weiter Wellen. Susann Schöniger, Direktkandidatin für die Landtagswahl im Wahlkreis 13 / Erzgebirge 1 ist aus der Partei ausgetreten. "Die jüngste Entscheidung der Kreistagsfraktion Die Linke macht mich betroffen und ich distanziere mich ausdrücklich davon", schreibt sie an die "Freie Presse". Von ihrer Direktkandidatur kann sie nach eigenen Angaben nicht mehr zurücktreten. (bjost)

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2Kommentare
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  • 2
    6
    Blackadder
    12.07.2019

    Was hat denn die Auffassung, man dürfe Rechte nicht ausgrenzen und müsse mit Ihnen reden in den letzten Jahren bewirkt, außer eine Stärkung dieser Kräfte und den Einzug in die Parlamente? Zudem eine Zunahme rechter Gewalt und eine Radikalisierung des politischen Diskurses. Ich kann sie sehr gut verstehen und wünschte, mehr wären so konsequent.

  • 4
    4
    Dorpat
    12.07.2019

    Ausgrenzung bringt nichts, diese Aussage macht sie fassunglos!
    In einem Satz diese Ideologie zusammengefasst. Mehr muß man nicht schreiben.



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