Weniger Fälle von Borreliose

Kreis meldet Rückgang bei Zeckenbissen

Stollberg.

Im Erzgebirgskreis wurden mit 219 Fällen im vergangenen Jahr weniger Fälle von Borreliose registriert als im Jahr 2016. Damals waren 265 Menschen betroffen. Nach Angaben des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz liegt der Erzgebirgskreis mit 63 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner dabei aber wie in den beiden Vor- jahren erneut über dem sächsischen Durchschnitt, der bei insgesamt 46 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner liegt.

Die Bakterienkrankheit Borreliose wird unter anderem durch Zeckenbisse übertragen und gilt als dringend meldepflichtig. Das gilt auch für die ebenfalls durch Zecken übertragene Viruskrankheit FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Auch dazu veröffentlichte das sächsische Ministerium Zahlen: im Vorjahr erkrankten sieben Menschen im Erzgebirgskreis - ein Drittel der sächsischen Gesamtsumme von 21 Erkrankungen. Um eine weitere Verbreitung zu verhindern, wurde der Kreis in diesem Jahr vom Robert Koch-Institut als FSME-Risikogebiet eingestuft. Zeckenschutzimpfungen gegen FSME werden für Versicherte im Landkreis daher von den Krankenkassen getragen. (saho)

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