Wenn der Hacker gehacked wird: Wem gehört die Jahnsdorf-App?

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)
Sie sind bereits registriert? 

88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    ernstel1973
    01.03.2021

    646122: "Es war auch nicht so schlimm" und nun haben Sie sich mit der Gemeinde überworfen, damit wird es schlimm.

    Naja, wie gesagt, als BM würde ich Sie mit dieser App glücklich werden lassen und für die Gemeinde neutralere Auftragnehmer suchen.

  • 5
    2
    Destiniy
    28.02.2021

    Ich lasse mich gern eines besseren belehren aber für mich klingt es als hätten sie die App im Rahmen ihrer Ausbildung für die Gemeinde programmiert. Also Eigentum der Gemeinde. Selbst wenn sie die Idee hatten und die Vorgesetzen es für gut geheißen haben und einfach gemacht haben.

    Sie hätten direkt bei beginn Vereinbaren müssen wie die Regeln sind. Also das sie ihre Idee an die Gemeinde verkaufen.
    Haben sie wirklich nicht auf Arbeit oder in der Schule daran programmiert?

    Was anderes ist es wenn man also Programmierer selbst Code zu Hause schreibt und dann Teile davon in die Firma kopiert (man will ja nicht alles doppelt machen). Dann schenkt man zwar der Firma den Code kann ihn aber selbst noch verwenden. Aber dann kann man das ja auch über Zeitstempel nachweisen.

  • 7
    5
    646122
    28.02.2021

    Ich kann Ihnen sagen wie es honoriert wurde. Durch 720,58€ Ausbildungsentgelt. Als ich diese App programmiert habe, steckte ich in meiner Ausbildung. Es gab keinen Cent für diese App, war auch nicht so schlimm. Jetzt bin ich aber natürlich dran interessiert, diese App zu behalten

  • 5
    2
    ernstel1973
    28.02.2021

    Pixelhorst: ...im Artikel steht nur "und entsprechend honoriert". Wie hoch, keine Ahnung.

    Viele Verwaltungen in Sachsen nutzen die Anwendungen von Somacos aus Dresden. Da ist ein Bürgerinformationssystem mit integriert und der Preis ist keine Wucherei.

    Zusätzlich gibt es noch BIWAPP, Kommunale.app, x-root usw. Auf einen einzelnen Privatmann ist eine Gemeinde eigentlich nicht angewiesen. Somit würde ich Zeit und Nerven sparen und dieser Verbitterung ein Ende setzen. Der Klügere gibt in diesem Fall nach ; )

  • 15
    3
    Pixelghost
    27.02.2021

    @ernstel, mag sein, dass da ne Menge Kindergarten dabei ist.

    „und nicht mal für so viel Geld“
    IT kostet. Genau wegen diesem Sparfimmel läuft Vieles hier in diesem Lande nicht.

    Wieviel Geld bekam er denn? Im Artikel steht es nicht.

  • 11
    6
    ernstel1973
    27.02.2021

    Pixelhorst...das mag sein. Beruflich nutzt ja nun jeder Plattformen, Software bzw. Apps, die von Dritten entwickelt, mit der Bezahlung eines Abos oder Lizenzen jedoch die Nutzung sichert.

    Die Geschichte hier ...da ist mir zu viel Kindergarten dabei. Als er die Verwaltung verließ hätte er seine private App ja einfordern bzw. deinstallieren können. Als Gemeinde würde ich da nicht viel Zeit in Rechtsgedöns machen. Apps speziell für Gemeinden programmieren viele und nicht mal für so viel Geld.

  • 10
    4
    Pixelghost
    27.02.2021

    @ernstel1973, das Urheberrecht ist leider nicht so einfach.

    Wenn man etwas in seiner Freizeit programmiert sollte man, wenn man es zur Nutzung weitergeben will, die Art und Weise der Nutzung und des Zugriffs genau definieren und wofür man genau das Geld gezahlt bekommt.

    Hat für beide Seiten Vorteile. Der Nutzer kann belegen wofür er Haushaltsmittel ausgibt und der Urheber kann seine Einnahmen nachweisen. Damit geht man allen Querelen aus dem Weg, ob man sich mag oder nicht.

    Kompliziertes Rechtsfeld. Warum wohl haben Künstler Anwälte und Agenten...

  • 28
    10
    ernstel1973
    27.02.2021

    Aus dem Artikel trieft regelrecht ein vergifteter Charakter. Wenn er wirklich Lizenzgebühren dafür erhält, dann hat die Gemeinde auch das Recht darüber Infos einzustellen. Wenn er wirklich in seiner Freizeit kostenfrei und nicht über einen kommunalen Auftrag programmiert hat, dann ist das allerdings bedenklich. Die Gemeinde hat damit nicht den nötigen Abstand zum privaten Verhältnis gewährt. Obwohl ich schon die Aussage beweifle, dass die App nicht in seiner Dienstzeit, somit als Angestellter im IT-Bereich der Kommune programmiert wurde.

    Der Kommune würde gut gedient sein, mit diesem Herrn sich nicht weiter aufreiben. Eine neue App beauftragen und die Bürger über diese Änderung informieren. Fertsch.