Zum Wochenende: Es gibt viel zu gewinnen

Chemnitz hat es also wirklich auf die Shortlist geschafft und darf weiter auf den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025 hoffen. Hoffen darf mit Chemnitz aber auch das Umland. Denn es ist Teil der Kulturregion, die entstehen soll. Sie ist ein wesentlicher Aspekt der Gesamtbewerbung. Es ist dabei ausdrücklich so, dass Chemnitz nichts von Oelsnitz, Stollberg, Thalheim, Zwönitz, Jahnsdorf, Burkhardtsdorf und Co. möchte, sondern viel mehr die Hand ausstreckt. Das mag den einen oder anderen aus eigenem Erleben erstaunen, darf aber als ernst gemeint gelten. Zumal die historische Entwicklung der Region ohnehin eng verzahnt ist. Es lohnt sich umso mehr, auf die Chancen zu schauen. Neben einer engeren Vernetzung in ganz unterschiedlichen Bereichen gibt es auch viele praktische Dinge: externe Spielorte des Schlingel-Filmfestivals, bunte Essen nach Chemnitzer Vorbild, Kunst im öffentlichen Raum, neu gestaltete Plätze oder kleinere Zuschüsse für kreative Vorhaben. Die könnten bald über sogenannte Mikroprojekte ausgeschüttet werden. Vieles von diesen Dingen ist auch umsetzbar, sollte Chemnitz leer ausgehen.

Einer, der für die Kulturhauptstadt-Bewerbung brennt, ist der Oelsnitzer Bürgermeister Bernd Birkigt. Das ist zur Nachahmung empfohlen. Denn die Begeisterung für die Kulturhauptstadt muss entfacht werden - in Chemnitz, aber eben auch im Umland. Es gibt viel zu gewinnen und nichts zu verlieren.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...