Zuschuss für "Alte Ziegelei" beschlossen

Niederwürschnitz kann in diesem Jahr nur nötigste Baumaßnahmen starten

Niederwürschnitz.

In der gleichen Sitzung, in der der Gemeinderat von Niederwürschnitz den Haushaltsplan für 2019 zur Beschlussfassung vorgelegt bekam, hatte er auch bereits eine Umverteilung von Mitteln zu beschließen. Denn das Dach eines der Gebäude der "Alten Ziegelei" ist undicht und muss dringend repariert werden, sagte Bürgermeister Matthias Anton. Da es sich bei dem Freizeitgelände um ein Aushängeschild für den Ort handle, sollte sich die Gemeinde an den Kosten beteiligen. Die Rede ist von 30.000 Euro. Bei dem Gebäude mit dem undichten Dach handelt es sich um das hinten querstehende, das derzeit als Lagerraum genutzt wird.

Der Gemeinderat stimmte dem zu, aber nicht ohne seinerseits Bedingungen aufzumachen. Gemeinderat Lutz Ehnert (CDU) forderte vom Förderverein der "Alten Ziegelei" ein Konzept ein, damit auf längere Sicht klar sei, welche Gebäude gebraucht werden und welche nicht. Diese Forderung nach einer Strategie für die Zukunft war vom Rat schon mehrfach aufgemacht worden. Zudem wollen die Räte, dass der Verein für das Vorhaben Fördermittel beantragt. Wie Anton sagte, sei die Förderregion Leader bereits informiert. Um einen Antrag zu stellen, müsse aber der konkrete Bedarf klar sein. Aktuell hole der Verein dafür Angebote ein. Anton betonte, dass mit dem Beschluss bislang nur die Bereitstellung der Mittel geregelt sei, nicht schon die Ausgabe des Geldes. Eine Verwendung soll vorzugsweise als Eigenanteil im Rahmen einer geförderten Maßnahme erfolgen und werde im Einzelfall vom Rat beschlossen.


Den Haushaltsplan für das laufende Jahr beschloss der Rat einstimmig. Wie Annette Barthel, die kaufmännische Betriebsleiterin, sagte, hat es während der öffentlichen Auslegung des Entwurfes keine Einwände gegeben. Insgesamt habe sich die finanzielle Situation zwar dadurch leicht entspannt, dass die Gemeinde wieder Schlüsselzuweisungen erhält (rund 64.000Euro), trotzdem können zunächst nur begonnene Baumaßnahmen beendet und müssen Investitionen auf das Nötigste begrenzt werden. Für den Kita-Anbau sind 2019 320.000 Euro geplant (Fördermittel: 214.000Euro). Der grundhafte Ausbau der Parkstraße wird in diesem Jahr aufgrund der Finanzlage nicht stattfinden. Der geplante Straßenbau in der Dichtersiedlung wird auf 2021 verschoben, weil der Abwasserentsorger WAD dort zunächst Leitungen erneuern will.

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