Zuschuss für Burkhardtsdorfer Bad bleibt stabil

Durch die speziellen Corona-Bedingungen während der Saison besuchten weniger Gäste die Einrichtung

Burkhardtsdorf.

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind nicht ohne Folgen für die vorläufige Saisonabrechnung des Burkhardtsdorfer Freibades geblieben. Statt 47.000 Euro im Jahr 2019 konnten nur rund 28.000 Euro an Einnahmen verbucht werden. Diesen stehen aktuell rund 110.000 Euro an Ausgaben gegenüber.

Allerdings haben die Nacharbeiten der Badesaison erst begonnen. "Sicher werden noch einige Rechnungen eingehen", sagt Bürgermeister Jörg Spiller. Er geht davon aus, dass diese Nacharbeiten noch etwa eineinhalb Monate in Anspruch nehmen werden. "Ich denke, dass wir am Ende rund 100.000 Euro für den Badbetrieb werden zuschießen müssen", sagt Spiller. Damit läge Burkhardtsdorf im Rahmen dessen, was ursprünglich als jährlicher Zuschuss angepeilt worden ist.

Insgesamt sind 7513 Tageskarten verkauft worden. 2657 davon sind an Kinder gegangen, 2822 an Erwachsene. Zudem wurden 1016 Feierabendkarten an Erwachsene verkauft. (Kinder: 961). Neben den Tageskarten sind 972 Familienkarten abgesetzt worden. "Wie viele Personen damit ins Bad gekommen sind, erfassen wir nicht", erklärt Spiller. Schwimmmeister Frank Nebel hatte bei seinem Start in Burkhardtsdorf das Ausdauerschwimmen eingeführt. In diesem Bereich sind in der abgelaufenen Freibadsaison 1265 Karten verkauft worden.

2019 begrüßte Burkhardtsdorf außerhalb des Schulschwimmens 19.539 Badegäste; 2018 waren es rund 26.600.

Seit 2017 betreibt die Gemeinde Burkhardtsdorf das Freibad in Eigenregie. Zuvor war der Betrieb an einen privaten Betreiber vergeben gewesen. Verbunden mit der Übernahme war die Zielsetzung, das Bad vor allem für die eigenen Bürger attraktiver zu machen. Befördert durch Corona hat sich der Effekt eingestellt. Wie eine Postleitzahlenerfassung nahelegt, besuchen vornehmlich Burkhardtsdorfer das Bad. (bjost)

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