Zuspruch überrascht sogar das Unternehmen

Räucherkerzenland in Crottendorf zählt 2018 62.000 Gäste

Crottendorf.

Mit einer unerwartet hohen Zahl von Besuchern ist das erste volle Jahr 2018 für das Räucherkerzenland Crottendorf zu Ende gegangen. "Mehr als 62.000 Gäste haben bei uns einen Platz fürs Selbermachen von Räucherkerzen, für Führungen und für unser Café gebucht", sagt Mirko Paul, Geschäftsführer des Unternehmens Crottendorfer Räucherkerzen, das hinter der Einrichtung steht. Tagesausflügler, von denen es 2018 auch viele gegeben habe, seien in dieser Zahl nicht enthalten.

Befragt nach seiner Einschätzung, sagt Paul: "Das ist einfach der Wahnsinn. Es war ein Superjahr. Wir sind unheimlich dankbar dafür, dass so viele Besucher gewonnen werden konnten. Mit solch einer Zahl hätte ich nie gerechnet." Das vergangene Jahr war das erste komplette für die Einrichtung, die im Herbst 2017 an der Scheibenberger Straße in Crottendorf eröffnet worden ist. Dafür wurde ein ehemaliger Supermarkt umgestaltet, ebenso unter anderem ein Spielplatz angelegt. Etwa 800.000 Euro sind damals samt Fördergeld in die Anlage investiert worden. Mittlerweile kamen weitere Neuerungen hinzu.

Durch die hohe Besucherzahl waren nach Angaben von Mirko Paul noch einmal Investitionen von mehreren 10.000 Euro in Technik und Ausstattung erforderlich. Das betraf zum Beispiel eine Kaffeemaschine für das Café, für die allein rund 20.000 Euro eingesetzt worden seien.

Auch die Anzahl der Beschäftigten sei aufgrund der positiven Entwicklung weiter gestiegen. Hatte sie sich im Unternehmen mit der Eröffnung des Räucherkerzenlandes von 16 auf 22 erhöht, gibt es nun mehr als 30 Mitarbeiter in dem Unternehmensteil. Hinzu kommen Aushilfen. "Das macht dann fast 50 Leute. So kommen wir gut hin", sagt der Geschäftsführer.

Zudem seien weitere Investitionen geplant - vor allem im Außenbereich der Anlage. "Wir wollen das Ganzjahresangebot ausbauen", sagt Paul. Wie genau, das will er noch nicht verraten. Bereits im vergangenen Jahr ist ein Labyrinth angelegt worden, das vor allem aus Lebensbäumen besteht, die nun aber erst einmal wachsen müssen. Sind sie groß genug, können Besucher den Irrgarten samt Duftinsel erkunden. Etwa 20.000 Euro sind dafür investiert worden. Umgesetzt wurde das Ganze mit dem Gartengestalter Lützendorf aus Oberwiesenthal.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...