Zweiter Corona-Lockdown: Wie zwei Wirte im Erzgebirge weiter kämpfen

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Die Gastronomie war auf dem besten Wege, sich von den Folgen des ersten Lockdowns zu erholen. Ab Montag müssen sie wieder schließen. Zwei Oelsnitzer Gastronomen reagieren mit Unverständnis - aber auch mit Durchhalteparolen.

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    6
    cn3boj00
    02.11.2020

    Das Problem ist doch, dass der Gesetzgeber nicht jede Einrichtung einzeln überprüfen kann, ob in ihr die Regeln einfach einzuhalten sind (und werden) oder nicht. Und leider gibt es genügend "schwarze Schafe" in der Branche, die es noch nie so genau genommen haben, davon konnte sich jeder ein Bild machen. Auch wäre es Besuchern nur schwer zu vermitteln, wenn einzelne Betriebe offen, andere geschlossen sind. Deshalb ist diese Regelung nachvollziehbar. Das deshalb mehr Partys zu hause stattfinden ist nur eine Vermutung.
    @TWe es ist zwar richtig, dass das Infektionsschutzgesetz in Übereinstimmung mit dem GG die Unverletzlichkeit der Wohnung einschränkt, aber trotzdem kann nicht willkürlich kontrolliert werden. Es müssen tatsächlich Verstöße oder begründete Verdachtsmomente für Gesetzesverletzungen vorliegen, wie bei jeder Straftat auch. Es ist nicht anders als bei Ruhestörung oder Misshandlung. Insofern ist die Behauptung, der Staat wolle unsere Grundrechte einschränken, Unsinn.

  • 21
    14
    KTreppil
    01.11.2020

    ...TWe, das wäre dann absolut nicht mehr verhältnismäßig und es gäbe dann wohl immer weniger Bereitschaft (hoffentlich auch in der Politik), dass noch mitzutragen. Wobei, manche stehen vielleicht schon in den Startlöchern, "Horch und Guck"....

  • 12
    12
    MichaelSchneider
    01.11.2020

    Ich kann mir vorstellen, dass die Zahl derer, die zu Hause in größerem Rahmen gemeinsam essen und trinken und feiern im Vergleich zur Geselligkeit in der Gastronomie dann doch nicht so groß ist - und damit dann auch nicht die Infektionsgefahr. Schließlich muss man sich da um alles selbst kümmern - vom Einkauf über Bedienung und Aufwasch und Aufräumen ... alles viel zu unbequem.

  • 23
    20
    TWe
    01.11.2020

    "Nun allerdings werden sich die Leute zu Hause im Partykeller zusammensetzten, da kontrolliert keiner die Hygieneregeln."

    Das ist vielleicht aktuell so, lt. Paragraph 16 Abs. 4 Infektionsschutzgesetz ist eine Einschränkung des Grundrechts auf Unverletzlichkeit der Wohnung aus Infektionsschutzgründen jedoch ausdrücklich zulässig.

    Ob es mit den fehlenden Kontrollen im privaten Bereich bei einem weiteren Ansteigen der Infektionsdynamik so bleibt, werden wir sehen. Auch wenn es viele mit ihrem ständigen Klagen nicht wahrhaben wollen, aber die staatliche Seite hat ihre rechtlichen Spielräume noch lange nicht ausgeschöpft.