Ab in den Wettbewerb: Die vergessene Gurke von Seiffen

Gartenmeisterschaft: Detlef Strehlow ist begeisterter Hobbygärtner. Dabei geht er auch mal unkonventionelle Wege.

Seiffen.

Wenn es die Gartenmeisterschaft der "Freien Presse" und der Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG) schon im Frühjahr gegeben hätte, wäre Detlef Strehlow auch schon mit dabei gewesen. "Ich hatte Riesenradieschen mit bis zu sechs Zentimeter Durchmesser", erzählt der Seiffener. Und scharf seien die Dinger gewesen, die nicht in seinem Gewächshaus großgeworden sind, sondern im Freiland. Bei der Gartenmeisterschaft bewirbt sich der Hobbygärtner aber mit einer Salatgurke, 54 Zentimeter lang und so dick, dass der 57-Jährige sie gerade so umfassen kann.

Dabei ist das Gewächs eigentlich durch Zufall auf diese stattlichen Maße gelangt. "Das war keine Absicht von mir, denn normalerweise ernte ich die Gurken, wenn sie viel kleiner sind. Da schmecken sie einfach besser. Aber diese hat sich regelrecht im Blätterwald versteckt, und ich habe sie erst entdeckt, als ich vor Kurzem die Blätter ausgelichtet habe", erzählt der Seiffener.

Die Gurke gedeiht in seinem neuen Gewächshaus, das Detlef Strehlow erst für diese Saison gebaut hatte. Er scheut sich auch nicht, Salatgurken und Tomaten auf engem Raum anzupflanzen. "Eigentlich brauchen es die Gurken viel feuchter, aber ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, wenn sie im selben Gewächshaus wachsen", erzählt der gelernte Agrotechniker, der als Baumaschinist arbeitet. Den Garten haben sich Detlef Strehlow und seine Ehefrau Ute gütlich geteilt: Sie kümmert sich um das Schöne, also die Blumen, er betreut die essbaren Pflanzen. Im Gewächshaus sind das neben Gurken und Tomaten der Sorte "Harzfeuer" grüne Peperoni und eine Aubergine. "Bei der habe ich leider den Mitteltrieb stehen lassen, aber im kommenden Jahr weiß ich es besser", sagt Detlef Strehlow, der sich Anregungen und Pflegetipps nicht nur von erfahrenen Gärtnern holt, sondern auch im Internet unterwegs ist.

Der Seiffener beweist seinen grünen Daumen aber nicht nur im Gewächshaus, auch davor wächst auf dem Erzgebirgskamm beim 2018er Wetter so allerhand. Da sind etwa die Kulturheidelbeeren, fast so groß wie Fünfmarkstücke, dazu kommen große Zucchini, Wirsingkohl und Rüben. Die kommen bei Strehlows allerdings nicht auf den Tisch, damit werden vielmehr die Hasen gefüttert. Und dann fällt wieder genügend Hasenmist an, den Detlef Strehlow auf die Beete verteilen kann, innerhalb und außerhalb des Gewächshauses. "Und damit geht der Kreislauf immer wieder weiter."


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 13. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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