Abbau und Aufbruch: Wie ein VEB-Betriebsdirektor die Treuhand erlebte

Hans-Peter Weise hat die Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt und ihre Folgen hautnah miterlebt. Heute steht er wieder vor der Herausforderung, eine Krise zu managen.

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11 Kommentare

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    Freigeist14
    04.10.2020

    Natürlich bringt es nicht viel ,dem Abbruch Ost nachzutrauern . das es aber einer längeren Übergangsfrist bedurfte ist unstrittig . Erinnern wir uns an ein Protokoll des Treuhand-Untersuchungsausschuss des Bundestages 1994 als der zurück getretene Prräsident der Treuhand Rainer Gohlke gefragt wurde ,wie die hiesige Wirtschaft der BRD eine Aufwertung der Währung über Nacht von 400 bis 500 % verkraftet hätte : Zitat : "400 bis 500 Prozent ? Das hat einen dramatischen Einfluss .Wenn Sie sich mal überlegen ,wir sind ein Land , das die größte Exportabhängigkeit hat in der ganzen Welt .Unser Exportanteil....bezogen auf das Bruttosozialprodukt (...)war über 30 Prozent ...Sie können immer 4 bis 5 Prozent auffangen durch Produktivitätssteigerungen,aber solche Zahlen ,das können sie vergessen ,da sind sie pleite ,ruckzuck,da haben wir die gleichen Effekt wie in der DDR " Zitat Ende . Und das weiß und wusste man genau .