Abgabe nach Vereinbarung

In Großrückerswalde werden wieder Hilfsgüter gesammelt. Auch das funktioniert in Corona-Zeiten nur mit Regeln.

Großrückerswalde.

Ohne Termin geht nichts mehr. So wollen die ehrenamtlichen Helfer der Evangelischen Jugendallianz vermeiden, dass sich zu viele Menschen bei der Abgabe von Hilfsgütern in der Alten Fabrik Großrückerswalde aufhalten. Annett und Detlev Seifert koordinieren die Termine. "Gerade jetzt ist es wichtig, Menschen in Not zu helfen. Sie leiden unter der Krise besonders", sagt Annett Seifert.

Über mangelnde Spendenbereitschaft kann sie sich nicht beklagen. Aller drei Wochen bringt ein Transporter Hilfsgüter zum Container, der auch Wechselbrücke genannt wird. Dieses Jahr sind bereits vier Wechselbrücken aus Großrückerswalde abgefahren. Eine fünfte ist schon fast wieder voll. Seit 2016 ist das die Nummer 15. Unter den Spenden, die in der Regel in die Ukraine und nach Lettland gehen, befinden sich auch etwa 120 Schulranzen. Diese sind mit Heften, Stiften, einem Farbkasten, Kleidung, Hygieneartikeln und einem Kuscheltier gefüllt. "Für die Kinder, die sie erhalten, sind das kleine Tresore, die etwas ganz Kostbares darstellen", berichtet Annett Seifert. Bis zum 30. November nimmt das Team unter vorheriger Terminvergabe Spenden an. Im Winter sei es in der Fabrik zu kalt dafür. Daher wird die Sammelaktion erst im Frühling wieder aufgenommen. Gebraucht werden vor allem Kleidung und Schuhe für Kinder, Bettwäsche, Küchenartikel und Decken für den Winter.

Anmeldungen unter 03735 609243

oder 0152 09954022

00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.