Abschnitt auf Hauptstraße bleibt länger gesperrt

Leitungensverlegung auf Krumhermersdorfer Ortsdurchfahrt aufwendig

Krumhermersdorf.

Der Ausbau der Hauptstraße in Krumhermersdorf verzögert sich. Eigentlich sollte auf dem Abschnitt zwischen Fischerplatz und Einkaufsmarkt die Straße samt Bachverrohrung und Medienverlegung bis Ende August fertiggestellt sein. Nun geht die Kreisverwaltung davon aus, dass die Zufahrt zum Markt aus Richtung Fischerplatz erst ab Oktober wieder möglich sein wird.

Grund: Die Arbeiten zur Verlegung von Trinkwasser-, Gas- und Elektroleitungen sind umfangreicher als zunächst angenommen. "Die vorhandenen Anlagen waren zum Teil in einem baulich unzureichenden Zustand, was so im Vorfeld nicht erkennbar war", erklärt Peter Ludwig, Referent Straßenwesen und Verkehr im Landratsamt. Auch die Sanierung des verrohrten Bachlaufes ist umfangreicher als angenommen. Mehraufwand hat Ludwig zufolge der Abbruch der alten Bachmauer im Untergrund bereitet. Die Kosten für zusätzliche Leistungen würden die jeweiligen Medienträger übernehmen. Die Leistungen im Verantwortungsbereich des Landratsamtes bewegen sich somit im veranschlagten Rahmen, so Ludwig. Die Kosten für den letzten Bauabschnitt der Krumhermersdorfer Hauptstraße belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Euro. Die Förderung beträgt knapp 1,9 Millionen Euro.

Wegen der Verzögerungen soll die Asphaltmaschine nun Ende September anrollen. Die Baufirma hat bei der Verkehrsbehörde in Zschopau eine Verlängerung der Vollsperrung beantragt. Aus Sicherheitsgründen bis 5. Oktober, erläutert Zschopaus Hauptamtsleiterin Dana Hinz. Die Maschinen seien jetzt täglich gebunden. Sollte wegen schlechten Wetters das Asphaltieren einmal nicht möglich sein, verschieben sich die Termine für die nächste Baustellen automatisch nach hinten, fügt sie hinzu.

Mitte Oktober will die Kreisverwaltung den nächsten Teil des letzten Bauabschnitts in Angriff nehmen: von oberhalb des Einkaufsmarkteinganges bis zum Haus mit der Nummer 92. Bis zum Wintereinbruch sollen die Arbeiten laut Hauptamtsleiterin vorangebracht werden. Die Regionalverkehr Erzgebirge GmbH prüfe derweil, ob der Bus dann am Fischerplatz halten und über die Feldgüter weiterfahren kann. Dana Hinz verweist auf Aushänge an den Bushaltestellen.

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