Asphaltfräse bei Floßplatz im Einsatz

Auf der Baustelle an der S 228 arbeitet schwere Technik. In den ver- gangenen Wochen hatten Anlieger den Baufortschritt kritisiert.

Scharfenstein/Hopfgarten.

Die Arbeiten zur Winterschadensbeseitigung auf der Staatsstraße 228 zwischen Hopfgarten und Floßplatz liegen im vereinbarten Zeitraum. Das hat Franz Grossmann vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) auf Nachfrage von "Freie Presse" versichert. Wiederholt gab es Kritik von Anwohnern zum Baugeschehen. Heiko Walther aus Hopfgarten hatte in der zurückliegenden ersten Herbstferienwoche keine Arbeiter auf der Baustelle gesehen. Dabei wäre das Wetter ideal für Straßenbauarbeiten gewesen, fügt er hinzu.

Die Sanierung erfolgt in zwei Abschnitten. Der erste von der Bundesstraße 101 bis zum Abzweig Grünauer Berg ist seit dem 23. September gesperrt. Kurz danach hatten Anlieger bemängelt, dass die Straße zwar gesperrt sei, die Arbeiten aber noch nicht begonnen hätten. Lasuv und Großolbersdorfs Bauamtsleiter Thomas Schreiter bestätigten damals, dass das Vorhaben wie geplant angelaufen sei. Die zuerst vorgenommenen Vorkehrungen zur Verkehrssicherung seien nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, hieß es von Seiten des Landesamtes.

Voraussichtlich bis 2. November soll die Sanierung auf dem ersten Abschnitt abgeschlossen sein. Die Arbeiten auf dem letzten sollen vom 4. bis 29. November über die Bühne gehen, erklärt Behördensprecher Grossmann auf erneute Anfrage. Anfang des Monats hatte das Lasuv noch ein um eine Woche früheres Bauende in Aussicht gestellt.

Auf dem ersten Abschnitt kommen Franz Grossmann zufolge bis zum heutigen Dienstag Fräsmaschinen zum Einsatz. Im Anschluss sollen die restlichen Pflasterarbeiten erfolgen. Asphaltiert werde im Zeitraum vom 28. bis 30. Oktober. In der folgenden Woche seien Arbeiten an den Randbereichen sowie der Beschilderung und Markierung vorgesehen.

Die ursprünglich in den Herbstferien geplante Beräumung der Felsböschung zwischen Scharfenstein und Hopfgarten wird auf das kommende Jahr verschoben. Gründe nennt das Lasuv nicht. Die S 228 ist in dem Bereich seit Anfang 2018 auf einer Länge von rund 500 Metern nur halbseitig befahrbar. Eine Ampelanlage regelt auf dem Abschnitt den Verkehr und führt zu Wartezeiten. (mit hd)

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