Baumann: Das war ein Superfest

In höchsten Tönen ist das Zschopauer Schloss- und Schützenfest im Stadtrat gewürdigt worden. Kritik gab es am Festumzug.

Zschopau.

Das diesjährige Schloss- und Schützenfest hat zur jüngsten Stadtratssitzung viel Lob geerntet. Gemessen an der Vielfalt und den Besucherzahlen sprach Linke-Fraktionschef Jürgen Hetzner von einem der besten Stadtfeste überhaupt. "Das war ein Superfest", würdigte Klaus Baumann (Wir - die Vereine).

Von einem tollen Erfolg sprach der Leiter des Zschopauer Kultur- und Tourismusbetriebes, Christian Vogel. Das Bild bestätigen Rückmeldungen aus den Vereinen. Die Publikumsresonanz an den Vereinsständen sei sehr gut, viele Menschen bis spät in die Nacht hinein unterwegs gewesen. Ebenso wertet Vogel die Programme auf der großen Bühne am Altmarkt und der kleineren im Schlosshof als Erfolg. "Die Leute hatten sichtlich Spaß." Der Schützenappell, der diesmal im Anlagenpark stattfand, sei bei Besuchern und Teilnehmern gleichfalls gut angekommen. Doch es gab auch Kritik - insbesondere am Festumzug. Sowohl von der Teilnehmer- als auch der Zuschauerzahl wurden die Erwartungen nicht erfüllt, konstatierte Christian Vogel. Dieser Trend zeichne sich mit Ausnahme des Stadtjubiläums vor zwei Jahren schon seit 2015 ab. Andererseits hatte es Kritik gegeben, nachdem 2018, ein Jahr nach der 725-Jahr-Feier, erstmals kein Festumzug stattfand. Oberbürgermeister Arne Sigmund (parteilos) sagte schon damals, dass der Umzug nicht mehr automatisch Bestandteil jedes Schloss- und Schützenfestes sein werde. Jürgen Hetzners Vorschlag, die Zahlung von Vereinszuschüssen an die Teilnahme am Festumzug zu knüpfen, blieb ohne Resonanz. Das von der Stadt geplante Budget von 37.000 Euro wurde um knapp 5000 Euro überzogen. Für Vogel nicht ganz so schlimm, da bei anderen Veranstaltungen ein Plus erwirtschaftet worden sei.

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