Betreuung wird in allen drei Ortsteilen nicht teurer

Grünhainichens Gemeinderat hat entschieden, die Elternbeiträge nicht anzuheben. Die letzte Erhöhung war 2017 beschlossen worden.

Grünhainichen.

Gute Nachrichten für alle Eltern, deren Kinder in einer der drei gemeindeeigenen Einrichtungen in Grünhainichen betreut werden: Die Elternbeiträge bleiben in allen drei Ortsteilen erneut unverändert. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Demnach kostet ein Krippenplatz in den Kindertagesstätten "Holzwürmchen" Grünhainichen, "Mäuseburg" Waldkirchen und "Borstel" Borstendorf weiterhin 200 Euro. Der Elternbeitrag für die ebenfalls neunstündige Betreuung im Kindergarten beträgt 115 Euro. Die Hortgebühr liegt bei 60 Euro. Mit diesen Beiträgen rangiert die Gemeinde in der Mitte des gesetzlich vorgegebenen Spielraums und gehört bei der Betreuung von Krippen- und Kindergartenkindern zu den günstigeren im Kreis.

"Ich freue mich, dass wir die Gebühren nicht anheben müssen", sagte Bürgermeister Robert Arnold (parteilos). Bei der letzten Anpassung vor zwei Jahren waren die Tarife um 25 Euro erhöht worden. "Da hatten wir ein gutes Augenmaß", sagt Arnold. Somit gebe es erneut keinen Anlass, an der Gebührenschraube zu drehen. "Wir haben damals die Beiträge so festgelegt, dass wir nicht schon wieder erhöhen müssen", sagte Anke Nüssler (Wählervereinigung Kultur und Sport) vor der Abstimmung. Claudia Auerswald (Freie Bürgerinitiative Waldkirchen) sprach sich ebenfalls gegen eine Anhebung aus: "Wir sollten die Beiträge so lassen. Nächstes Jahr sehen wir weiter."

Die Gebühren richten sich vor allem nach den jährlichen Betriebskosten für die Tagesstätten. Per Ratsbeschluss muss jedes Jahr darüber abgestimmt werden, ob eine Anpassung erforderlich ist. So können Kita-Gebühren regional weit auseinander klaffen. Zumal das sächsische Gesetz über Kindertageseinrichtungen obendrein noch Spielraum lässt: Der Elternbeitrag soll 15 bis 23 Prozent der gemeindedurchschnittlichen Personal- und Sachkosten für einen Krippenplatz und 15 bis 30 Prozent für einen Kindergartengartenplatz nicht überschreiten. Für Kinder im letzten Kindergartenjahr und Hortkinder gibt es keine Untergrenze, es kann auf die Beitragserhebung verzichtet werden. Die Höchstgrenze liegt bei 30 Prozent der Personal- und Sachkosten.

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