"Blutmond" über Burgruine

Thomas Glöckner aus Marienberg-Gebirge ist am Montagmorgen ein besonderer Schnappschuss gelungen. Der 42-jährige Hobbyfotograf hat sich die totale Mondfinsternis nicht entgehen lassen und das Naturschauspiel abgelichtet. Als Kulisse diente die beleuchtete Burgruine Niederlauterstein. Gut eine Stunde habe er zusammen mit einem Nachbarn bei minus 15 Grad und sternenklarer Nacht auf das perfekte Motiv gewartet. "Das war schon echt hart", berichtet Glöckner. Um 6.15 Uhr hatte er dann schließlich den "Blutmond über der Burgruine" im Kasten. Durch Fernrohre haben 20 wetterfeste Frühaufsteher das Schauspiel am Morgenhimmel in der Sternwarte Drebach verfolgt. "Es waren ja perfekte Bedingungen, klare Sicht, dazu schöne Sterne", sagt Sabrina Fritsch. "Das hat sich für die Besucher echt gelohnt", so die Mitarbeiterin weiter. Bis zur nächsten totalen Mondfinsternis, die in voller Länge zu sehen ist, muss man nun fast zehn Jahre warten. (hd)

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