Bruchgefahr im Wald trotz Neuschnees gering

Forstbezirksverwaltung gibt momentan Entwarnung - Nur vereinzelt Schäden festgestellt

Marienberg/Zschopau.

Die Gefahr von Schneebruch im Erzgebirgswald ist momentan eher gering. Diese Einschätzung hat am Dienstag Thomas Irmscher von der Marienberger Forstbezirksverwaltung getroffen. "Die Lage ist relativ entspannt. Nur einige wenige Birken sind abgebrochen. In jüngeren Beständen haben sich unter dem Schneedruck Buchen umgelegt. Die stehen aber in der Regel wieder auf", erklärt der Leiter des Staatsforstbetriebes. Auch bei der Hauptbaumart - der Fichte - seien nur vereinzelt Kronen abgebrochen. Irmscher geht davon aus, dass die neu angekündigten Schneefälle die Situation nicht dramatisch verschärfen dürften.

Wegen seines Gewichts ist nasser Schnee besonders gefährlich. Geht dann kein Lüftchen, das ihn von den Bäumen weht, kann es wie 2019 zur Katastrophe kommen. In kurzer Zeit war in der zweiten Januarwoche mehr als ein halber Meter Neuschnee gefallen, der Äste und ganze Bäume abbrechen ließ. Nach ersten Schätzungen gingen damals im Staatswald mehr als 50.000 Festmeter Schadholz auf das Konto des Schneebruchereignisses. (mik)

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.