Burgenlauf diesmal ohne letzten Kraftakt

Hygienekonzept sieht nur leichte Veränderungen am Grundkonzept vor

Zschopau.

Für den 21. Burgen- und Landschaftslauf, der am kommenden Sonntag vom Schloss Wolkenstein und der Burg Scharfenstein nach Zschopau zum Schloss Wildeck führt, laufen die letzten Vorbereitungen. Bis auf die Arbeiten kurz vor dem Startschuss, die zum Beispiel die Streckenmarkierungen betreffen, gibt es für den TSV Zschopau aber nicht mehr viel zu tun. Die größte Aufgabe hat der Verein mit dem Erstellen des Hygienekonzepts bereits bewältigt.

"Unsere Pläne wurden vom Landratsamt bestätigt", sagt der Vereinsvorsitzende Günter Roscher, der mit seinen Helfern aufgrund der Corona-Situation leichte Änderungen am Grundkonzept vornehmen musste. "Das Ziel des Laufes befindet sich nicht mehr oben auf dem Dicken Heinrich", erklärt er. Im Turm sei es für eine solche Veranstaltung zu eng. Wer will, könne jedoch nach der Zielankunft individuell die Stufen hinauf zur Spitze in Angriff nehmen. "Den einen freut es, den anderen ärgert es", so Roscher.

"Ansonsten ändert sich allerdings wenig", ergänzt Ulrich Stoll, der seit jeher zu den Organisatoren gehört. So werde es ab 9 Uhr von Zschopau aus wieder die Shuttle-Busse geben, die die Teilnehmer zu den Startpunkten bringen. "Nur die Masken sollte man nicht vergessen", sagt Stoll, der statt der Zeit das Erlebnis in den Vordergrund stellt. Egal, ob in Wolkenstein (9.30 Uhr) oder Scharfenstein (10.15 Uhr) gestartet wird, von wo aus 18 beziehungsweise 7 Kilometer zu laufen sind: Es geht nur um die Lust am Laufen und den Genuss der Natur. Die Anmeldung ist ab 8 Uhr im Büro des Zschopauer Schlosshofes möglich. (anr)

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