Corona: Zweiter Fall in Zschopauer Oberschule

Lehrkraft in Auerbach erkrankt - Tests in Marienberg alle negativ

Zschopau/Marienberg.

In der Zschopauer Martin-Andersen-Nexö-Oberschule gibt es einen zweiten Corona-Fall. Nachdem bereits am Donnerstag die Erkrankung einer Lehrkraft bekannt geworden war, hatten sich am Freitag alle 35 Lehrer der Einrichtung im Zschopauer Krankenhaus einem Test unterzogen. "Dabei wurde eine zweite Lehrkraft positiv auf das Virus getestet. Damit befinden sich nunmehr vier Lehrer in Quarantäne", sagte der stellvertretende Schulleiter Nils Schindler am gestrigen Montag auf Anfrage.

Weitere rund 70 Schüler der Klassenstufen 7, 8 und 9 seien nach Hause geschickt worden. Auch diesen sollen "zeitnah" Tests angeboten werden, teilte das Landratsamt des Erzgebirgskreises gestern mit. Die Untersuchung der 63 Schüler, die von der zuerst positiv auf Covid-19 getesteten Lehrkraft unterrichtet wurden und bereits am Donnerstag in Quarantäne geschickt wurden, sollten nach Angaben der Kreisbehörde gestern abgeschlossen werden. Die Teststation mit Mitarbeitern des Gesundheitsamts sei ab dem heutigen Dienstag in Auerbach im Einsatz. An der dortigen Oberschule war die Erkrankung einer Lehrkraft am Samstag bekannt geworden. 166 Schüler sowie 22 Lehrer wurden daraufhin unter Quarantäne gestellt.

Gute Nachrichten können derweil für das Gymnasium in Marienberg vermeldet werden. Nachdem vergangenen Mittwoch bekannt wurde, dass sich eine Lehrkraft mit dem Corona-Virus infiziert hatte, mussten das Mitglied aus dem Kollegium und exakt 118 Schüler aus der fünften, achten und neunten Klasse in Quarantäne. Anschließend wurden die betroffenen Kinder und alle rund 50 Lehrer getestet. Ergebnis: Alle Corona-Tests, die an der mobilen Station auf dem Schulhof gemacht wurden, fielen negativ aus, bestätigt Schulleiter Enrico Huth. Er geht aktuell davon aus, dass spätestens ab nächsten Montag wieder alle Kinder regulär an der Schule unterrichtet werden können.

Das Landratsamt meldete am Montag, 17 Uhr, 21 neue Infizierte. Damit stieg die Gesamtanzahl der Erkrankten seit März auf 701. Zudem befinden sich mit 558 Personen nun 96 mehr unter angeordneter Quarantäne.

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