Eltern zahlen auch künftig die gleichen Beiträge

Drebacher Gemeinderat setzt bei Betreuung in Kita und Hort auf Kontinuität

Drebach.

Für die Betreuung ihrer Kinder in den fünf Kitas der Drebacher Ortsteile müssen Eltern auch künftig die gleichen Beiträge bezahlen. Wie der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschloss, sind für eine neunstündige Betreuung in der Krippe weiterhin 200 Euro zu entrichten. Für einen Kindergartenplatz beträgt der Elternbeitrag nach wie vor 120 Euro. Und im Hort, in dem von einer sechsstündigen Betreuung ausgegangen wird, sind es 65 Euro. Alleinerziehende sowie Eltern mit mehreren Kindern, die gleichzeitig eine Einrichtung besuchen, können sich - so wie bisher - über Senkungen freuen.

Grundlage für das Beibehalten der Elternbeiträge ist das gute Wirtschaften in den Einrichtungen, das durch die Präsentation der Betriebskostenabrechnungen im Gemeinderat belegt wurde. Im Fall der Kita "Sonnenstrahl" in Drebach ergab die Bilanz sogar ein Rückerstattung von knapp 62.000 Euro an die Gemeinde. Laut Drebachs Verwaltungsleiterin Katrin Sieber ist diese hohe Summe vor allem auf eine nicht besetzte Stelle zurückzuführen. Im Fall der "Getzenknirpse" (Grießbach), des "Löwenzahns" (Drebach), des "Sonnenscheins" (Scharfenstein) sowie von "Pumuckls Werkstatt" (Venusberg) lagen die Rückzahlungen zwischen 2900 und 11.800 Euro. In Venusberg war es laut Jens Haustein das erste Jahr seit längerer Zeit, dass eine Rückzahlung ergab. "Für uns ist das ein Zeichen, dass es dort wirtschaftlich in die richtige Richtung geht", freute sich der Bürgermeister.

Aufgrund der positiven Bilanzen war von Gemeinderat Heikki Clauß (Bürgerinitiative Drebach/BiD) eine Diskussion über die Senkung der Elternbeiträge angeregt worden. Dabei gelangte das Gremium allerdings zu dem Schluss, dass es besser sei diese Kosten konstant zu halten. So wies Mandy Mauersberger darauf hin, dass die Beiträge lange nicht erhöht worden seien und in einem moderaten Bereich liegen. "Der Mittelweg ist auch ein Gewinn", lautete ihre Botschaft. Durch die gezahlten Beiträge waren im Jahr 2018 insgesamt rund 455.000 Euro zusammen gekommen. "Die Eltern beteiligen sich damit an den Personalkosten und am Erhalt der Einrichtung", betonte Jens Haustein. Der Großteil der insgesamt rund 1,9 Millionen umfassenden Kosten liege jedoch bei der Gemeinde. Und die müsse laut Bürgermeister auch künftig viel in die Einrichtungen investieren, um den Eltern weiterhin kurze Wege zur Kita zu ermöglichen.

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