Ende 2020 soll Park fertig sein

Für die Sanierung des Seminargartens in Zschopau sind die Pflöcke eingeschlagen. Auch am Gymnasium wird 2019 gebaut.

Zschopau.

Mit dem Abschluss einer städtebaulichen Vereinbarung haben der Erzgebirgskreis und die Stadt Zschopau den Weg für die Sanierung des Seminargartens am Zschopauer Gymnasium frei gemacht. Der Landkreis will die in seinem Eigentum befindliche Parkanlage bis Ende 2020 auf Vordermann bringen.

Vorgesehen ist, die obere und untere Mauer instandzusetzen. Der dazwischenliegende Teil soll vornehmlich mit Sträuchern und Stauden bepflanzt werden, die von Frühling bis Herbst blühen. Das Landesamt für Denkmalpflege hat sich laut Landratsamt bereit erklärt, bei der Wahl der Bepflanzung beratend mitzuwirken.

Die Kosten der vom Landkreis geplanten Sanierung belaufen sich auf reichlich 1,2 Millionen Euro. Die Kommune beteiligt sich an der Finanzierung, indem sie Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" in Höhe von maximal 921.000 Euro durchreicht. Aus der eigenen Tasche steuert die Stadt dazu einen Eigenanteil in Höhe von 20 Prozent bei.

Die Gartenanlage ist derzeit zwar verwildert, aber ein wesentlicher Bestandteil des historischen Stadtgebildes und von denkmalpflegerischer, ökologischer und stadtgeschichtlicher Bedeutung. Mit der Sanierung der Stützmauern schafft der Landkreis zugleich die Voraussetzungen dafür, dass die unterhalb liegenden Flächen öffentlich genutzt werden können. Die Stadt will dazu ein gut 4000 Quadratmeter großes Flurstück erwerben. Das Vorhaben steht eng im Zusammenhang mit der im Stadtcafé geplanten Jugendherberge. Auf diese Weise würde nahe dem Gebäude an der Ecke Lange Straße/Gartenstraße ein attraktiver Stadteingang geschaffen.

Noch mehr wird in den Gymnasiumsbau investiert. Mit der brandschutztechnischen Sanierung setzt der Landkreis in Zschopau das größte Bauvorhaben im Bereich Bildungsinfrastruktur der kommenden Jahre um. Für die Baukosten in Höhe von rund 8,2 Millionen Euro erhält das Landratsamt Fördergeld aus dem Schul-Invest-Programm in Höhe von etwa 5,6 Millionen Euro. Seit knapp einem Jahr laufen die Projektarbeiten für die Erstellung des Brandschutzkonzeptes. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Die Arbeiten werden mehr als drei Jahre in Anspruch nehmen.

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