Endspurt bei Sanierung des Gelenauer Volkshauses

Neueröffnung mit dem Musical "Saitenverkehrt" am 1. November

Gelenau.

Umbau und energetische Sanierung des Gelenauer Volkshauses neigen sich dem Ende entgegen. Nach rund eineinhalbjähriger Bautätigkeit soll das Gebäude mit der Neuaufführung des Wendemusicals "Saitenverkehrt" von Hendrik Seibt am 1. November neu eröffnet werden - und damit sogar eher als geplant.

Bürgermeister Knut Schreiter (CDU) hatte stets beteuert, dass das Haus den Nutzern spätestens zum Kappenball des Gelenauer Carnevalsclubs am 16. November wieder zur Verfügung steht, nun wird es sogar zwei Wochen früher weitestgehend fertig. Zwischenzeitlich lagen die Arbeiten zum Teil sechs bis acht Wochen im Verzug. Der Rückstand habe jedoch "trotz der vollen Auftragsbücher der Gewerke mit einer ordentlichen Baukoordination" aufgeholt werden können, sagte Schreiter: "Derzeit befinden sich alle beteiligten Handwerker im Endspurt."

In dieser Woche sind unter anderem Eingangstür und Innentreppe eingebaut worden. "Derzeit werden ein Teil der Fassade gedämmt, die Heizung im Saalboden verlegt, die Toiletten gefliest und der barrierefreie Zugang gepflastert", zählte der Bürgermeister auf. Bis zur Eröffnung müssten beispielsweise noch Parkett, Fußbodenbelag und Bühnenboden verlegt, die Anlage für den Bühnenvorhang montiert und Arbeiten an der Elektrik erledigt werden. "Es gibt noch viele, auch kleine Dinge zu tun, die die Gewerke sicher bis zum 30. Oktober beschäftigen und manchem Beteiligten schlaflose Nächte bereiten werden", beschrieb Knut Schreiter den ambitionierten Zeitplan.

Am Mittwoch dieser Woche hat das Landratsamt auch den vor Baubeginn in Aussicht gestellten Fördermittelbescheid in Höhe von 600.000 Euro aus dem Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums (Leader) erteilt. Die Gemeinde hatte das Geld aufgrund der Baupreisentwicklung und der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen vorfinanziert. Neben der Leader-Förderung erhält die Kommune für die insgesamt 1,8 Millionen Euro teuren Arbeiten eine weitere Finanzspritze in Höhe von rund 85.000 Euro aus dem Förderprogramm "Brücken in die Zukunft". So war es möglich, dass das als Trainingsstätte und für kulturelle Veranstaltungen genutzte Volkshaus umfassend saniert und umgebaut werden kann.

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