Erneut Hundewelpen illegal über die Grenze geschmuggelt

Abermals haben Beamte der Bundespolizei einen illegalen Hundetransport nahe der tschechischen Grenze in Reitzenhain gestoppt. Wie die Bundespolizeiinspektion Chemnitz mitteilt, wurde am gestrigen Donnerstag ein Opel mit rumänischer Zulassung an der Bundesstraße 174 kontrolliert. Als die Beamten den Kofferraum öffnen ließen, entdeckten sie eine Transportbox mit fünf Hundewelpen der Rasse Malteser. Zudem konnten die beiden rumänischen, 33- und 29-jährigen Fahrzeuginsassen keinerlei Papiere für die Tiere vorweisen. Die Bundespolizisten informierten daraufhin das zuständige Veterinäramt. Eine Tierärztin wurde hinzugezogen. Vor Ort machte sie sich ein Bild über den Zustand der Welpen und stellte dabei fest, dass die Malteser höchstens fünf bis sechs Wochen alt sein können - viel zu jung für einen Transport. Die Hunde wurden in die Obhut des Tierheims in Bockau gegeben. Gegen die Fahrzeuginsassen wird wegen des Verstoßes gegen die Tierschutz-Hundeverordnung ermittelt. Bundespolizeisprecherin Anett Bochmann bestätigt, dass den Beamten damit erstmals seit Anfang September wieder Welpenschmuggler an der B 174 ins Netz gegangen sind. Damals entdeckten Bundespolizisten im Kofferraum eines Transporters aus Bulgarien fünf Welpen - drei Pudel und zwei Zwergspitze -, eingepfercht in drei kleinen Boxen. (rickh)

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