Erster Markt am Schloss nur mäßig besucht

Händler und Kunden kritisieren gleichermaßen fehlende Ausschilderung

Zschopau.

Viele Bedenken hatte es vor dem Umzug des Zschopauer Wochenmarktes gegeben. Die Kunden wären nicht bereit, bis ins Schloss zu gehen, hieß es. Die Laufkundschaft, also diejenigen, die zwischen anderen Einkäufen in der Stadt mal schnell zu den Händlern auf dem Wochenmarkt kommen, würde wegbleiben. Beim ersten Markttag am Dienstag waren sich die sechs Händler und ihre Kunden einig: Es fehlen Hinweisschilder auf den neuen Standort.

Margitta Epphardt ist der Standort des Wochenmarkts egal. "Er müsste aber besser publik gemacht werden", sagte die Zschopauerin. Eine andere Stammbesucherin des Markts stimmt ihr zu: "Ein großes Schild müsste hingestellt werden, dass jeder sofort darauf aufmerksam wird." Das sieht auch die Zschopauerin Ursula Müller so: "Hinweise fehlen. Aber so lange ich zum Honigmann gelange, ist alles gut." Der "Honigmann" heißt Werner Ramm und gehört schon fast zum Inventar des Zschopauer Wochenmarktes. "Am Neumarkt ist es für die Kunden günstiger, für mich lief es hier nicht schlecht", meint der Schellenberger.

Bei "Hannis Käsetheke" standen Kunden, aber zum Teil nur, um sich mit der Besitzerin zu unterhalten. Hannelore Unterdörfer, Käsehändlerin aus Freiberg, sieht auf die Uhr. "Es ist 10.30 Uhr und ich hatte bisher drei Kunden. Einer hat Eier gekauft, ein anderer noch Käse dazu", erzählt die Händlerin. "Ich werde erst einmal testen, wie es am neuen Standort läuft."

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