Erzgebirger schaut sich Tricks bei Moselwinzern ab

Gartenmeisterschaft: In Großrückerswalde gedeiht ein üppiger Rebstock. Wein wird dort aber nicht gekeltert.

Großrückerswalde.

20 Jahre ist es her, dass Maria und Wilfried Uhlig an ihrem Haus einen Weinstock gepflanzt haben - heute bewerben sie sich damit bei der Gartenmeisterschaft der "Freien Presse" und der Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG). Aufmerksam auf ihn wurden sie damals in einer Zeitungsannonce. "Da bot jemand einen bis minus 30 Grad frostharten Rebstock namens Boskoops Glorie an. Das wollten wir ausprobieren und haben ein Exemplar bestellt", so Wilfried Uhlig.

Gepflanzt wurde der Stock dann am Hausgiebel, der nach Südwesten zeigt. Später musste der Wein wegen eines Anbaus am Haus noch einmal umgesetzt werden, was ihm aber nicht geschadet hat. "Anfangs trug die Rebe keine Trauben, erst nach vier bis fünf Jahren kamen die ersten", erinnert sich Maria Uhlig. Seither erfreut der Weinstock die beiden Großrückerswalder mit dunklen Trauben. Mehr als 100 sind es in diesem Jahr. "Die Beeren sind blau und schmecken richtig süß", sagt Wilfried Uhlig.

Die Kunst, den Rebstock richtig zu pflegen, hat sich Wilfried Uhlig angelesen und abgeschaut. "Wir waren schon des Öfteren im Weinanbaugebiet an der Mosel. Da habe ich den Winzern sozusagen über die Schulter geschaut", sagt der 75-jährige. Es dürfen beispielsweise nur einige Blätter über den Trauben stehen bleiben. So hat der Stock genügend Energie und Kraft, die Trauben wachsen und reifen zu lassen. Im Frühling kürzt Wilfried Uhlig die Rebe ebenfalls gezielt ein. "Was entlang der Pergola wächst, bleibt stehen. Der Rest kommt weg", sagt der Ruheständler. Auch zwei Absenker hat Wilfried Uhlig schon gezogen. Einer von beiden trägt selbst schon Früchte, der andere befindet sich noch im Blumentopf und wird gehegt und gepflegt.

Im kommenden Monat wollen Maria und Wilfried Uhlig ihre Trauben ernten. "Gekeltert haben wir noch nie. Weil die Beeren so gut schmecken, werden sie immer frisch gegessen. Unsere Enkel, Urenkel, Freunde und Bekannte bekommen immer etwas ab", erzählt Maria Uhlig.


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 13. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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