Exkursion auf historischen Spuren

Archäologe führt unter anderem nach Zschopau und Niederlauterstein

Zschopau.

Eine archäologisch-historischen Exkursion in das mittlere Erzgebirge findet am 15. Juni innerhalb der Europäischen Archäologietage statt. Geleitet wird sie von dem Dresdner Archäologen Volkmar Geupel. Das mittlere Erzgebirge sei eine Kulturlandschaft, in der herrschaftliche Burgen, Kirchen und wüst gefallene Siedlungen von einer wechselvollen und reichen Geschichte erzählen, heißt es in der Ankündigung.

Los geht es an diesem Tag 9.30 Uhr am Schloss Wildeck in Zschopau. Im Mittelpunkt steht der Bergfried, dessen Mauerwerk im Inneren mehrere Umbauphasen erkennen lässt. Weiter geht es nach Wolkenstein. Höhepunkt ist dort der Wohnturm mit der durch eine hölzerne Trennwand geteilten Kemenate samt einer stehenden Haspel und einem Wandschrank in der Außenmauer.

Torsten Kleditzsch

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Großrückerswalde ist der nächste Haltepunkt. Dort wird die mittelalterliche Saalkirche besucht, der im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts ein aus Tannenholz gezimmertes Blockgeschoss als Wehrgeschoss aufgesetzt wurde. Nach dem Mittagessen in Pobershau fahren die Teilnehmer nach Niederlauterstein. Besucht werden die wüst gefallene Burgsiedlung "Schwedengraben" mit umlaufendem Trockengraben und die Burgruine Lauterstein.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis 3. Juni unter info@lfa.sachsen.de oder Telefon 0351 8926 603 nötig. Die Teilnehmer sollten auch angeben, ob sie am Mittagessen für Selbstzahler teilnehmen.

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