Feuerwehr: Börnichener Kameraden werden besser entschädigt

Der Gemeinderat hat Änderungen an den alten Feuerwehrsatzungen beschlossen.

Börnichen.

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Börnichen erhalten ab sofort eine höhere Aufwandsentschädigung. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die Arbeit von Funktionsträgern und anderen Mitgliedern, die regelmäßig über das übliche Maß hinaus ehrenamtlich tätig sind, müsse besser vergütet werden, begründete Bürgermeister Frank Lohr die "dringend erforderlichen Überarbeitung" der 1996 aufgestellten und 2001 letztmalig geänderten Feuerwehrentschädigungssatzung.

Demnach erhält der Leiter der FFW Börnichen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 80 Euro im Monat. Bisher waren es 30 Euro. Sein Stellvertreter wird mit 40, der Jugendwart mit 30 Euro entschädigt. Gänzlich neu in die Satzung aufgenommen wurde eine Entschädigung für den Leiter der Kindergruppe in Höhe von 20 Euro monatlich.

Ebenfalls rückwirkend zum 1. Januar 2020 treten auch Änderungen in der Feuerwehrauszeichnungssatzung in Kraft. Bisher seien Kameraden nur für eine 25-, 50- und 75-jährige Mitgliedschaft geehrt worden, erläutert der Bürgermeister. Jetzt gebe es für Mitglieder, die seit 10, 20, 30, 40, 50, 60 oder 70 Jahren dabei sind, jeweils 100 Euro. Für fünf Jahre treue Dienste oder eine Beförderung gibt es 50 Euro.

Überarbeitet worden sei auch die allgemeine Feuerwehrsatzung. "In der alten Fassung war zum Beispiel die Kinderfeuerwehr nicht verankert. Entfernt haben wir dafür den Musikzug, den es bei uns gar nicht gibt", erläutert Lohr. Die beschlossenen Satzungsänderungen seien zuvor vom Referat Kommunalaufsicht des Landratsamtes des Erzgebirgskreises geprüft worden.


Einen Monat für
nur 1€ testen.
Verlässliche Informationen sind jetzt besonders wichtig. Sichern Sie sich hier den vollen Zugriff auf freiepresse.de und alle FP+ Artikel.

JETZT 1€-TESTMONAT STARTEN 
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.