Fördermittel für Tagespflege und Sozialstation

Für den Umbau einer ehemaligen Fabrikantenvilla in Großolbersdorf hat das Diakonische Werk 200.000 Euro erhalten. Während das Obergeschoss schon bezogen ist, wird darunter weiter gearbeitet.

Großolbersdorf.

Im Obergeschoss der ehemaligen Fabrikantenvilla, in dem sich die neuen Geschäftsräume der Diakonie-Sozialstation befinden, herrscht längst wieder Arbeitsalltag. Im Sommer sind die Mitarbeiter aus dem Erdgeschoss in die neuen Büros gezogen.

Unten aber arbeiten weiter Handwerker und Bauarbeiter. Der Umbau des freigezogenen Erdgeschosses zu einem Tagespflegebereich mit zwölf Plätzen werde sich noch bis ins nächste Jahr hinziehen, sagt Pflegedienstleiterin Birgitta Heldt. Neben einem großen Betreuungsraum mit Küchentheke sind Gäste-, Ruhe- und Therapiezimmer sowie ein Bad- und Sanitärreich geplant.

Die Gesamtkosten, für die das Diakonische Werk im Kirchenbezirk Marienberg das Gebäude Hauptstraße 72 um- und ausbauen lässt, liegen laut Angaben des Vereins bei rund 735.000 Euro. 200.000 Euro davon wollte der Freistaat als Fördermittel beisteuern. Nun hat das Diakonische Werk Post aus Annaberg-Buchholz erhalten: Landrat Frank Vogel hat den Zuwendungsbescheid über jeweils 100.000 Euro fürs Ober- und Erdgeschoss erteilt. Die Gewährung erfolge im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum, teilte die Kreisbehörde mit.

Mit rund 60 Mitarbeitern, darunter viele Ehrenamtler, steht die Station 200 bis 250 Menschen in Großolbersdorf, Hohndorf, Wolkenstein, Hilmersdorf, Schönbrunn, Drebach, Scharfenstein, Falkenbach und Umgebung in der Alten-, Kranken- und Familienpflege helfend zur Seite. Eine zeitgleiche Ausführung der Arbeiten in beiden Etagen war nicht möglich, da der Tagesbetrieb aufrechterhalten werden musste.

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