Förster stürzt Abhang hinab

Beim Füttern von Wildtieren fiel der Mann aus ungeklärten Umständen in eine Felsspalte. Er kam per Hubschauber in die Klinik.

Wünschendorf.

Zu einem Forstunfall wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Sonntagmorgen gerufen. Nach Angaben der Chemnitzer Polizeidirektion ereignete sich das Unglück gegen 9.20 Uhr in einem Waldstück unweit der Feldstraße nahe dem Pockau-Lengefelder Stadtteil Wünschendorf.

Der Revierförster war hier im Wald tätig und wollte vermutlich Futter für Wildtiere an einer steil abschüssigen Stelle ablegen. Aus noch ungeklärter Ursache stürzte der 67-Jährige und fiel etwa 15 Meter tief in eine Felsspalte. Mit schweren Verletzungen kämpfte sich der Förster wieder den Hang hoch zum rettenden Telefon, um Hilfe zu rufen. Umgehend rückten Kameraden der Feuerwehren aus. Die Rettungskräfte bargen den Förster aus dem Wald. Er wurde anschließend mit einem Hubschrauber der Luftrettung in ein nahes Krankenhaus geflogen. Im Einsatz waren insgesamt 24 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Lengefeld und Wünschendorf. Die Unfallursache ist laut Polizei noch unklar. (mit smu)

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