Gewerbegebiete erhalten Glasfaser

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Drebach und Großolbersdorf treiben den Breitbandausbau voran. Davon sollen künftig auch Privathaushalte profitieren.

Drebach.

Mit Verkehrseinschränkungen müssen derzeit die Autofahrer in und rund um Scharfenstein zurechtkommen. Die Bauarbeiten im Drebacher Ortsteil sowie auf der Straße in Richtung Venusberg haben nichts mit Winterschäden zu tun. Stattdessen sollen sie für einen schnelleren Zugang zum Internet sorgen, von dem vorerst nur ortsansässige Unternehmen profitieren.

Der flächendeckende Breitbandausbau mit Glasfaser, den Drebach mit Großolbersdorf vorantreibt, befindet sich noch in der Vorbereitung. Während die Bevölkerung also diesbezüglich noch warten muss, werden in bestimmten Bereichen schon Leitungen verlegt. "Der Breitbandausbau schreitet in den Gewerbegebieten voran", sagt Thomas Berger über die aktuelle Baumaßnahme, für die nicht die Kommune, sondern ein Telekommunikationsunternehmen zuständig ist. Der für den Hoch- und Tiefbau verantwortliche Drebacher Verwaltungsmitarbeiter geht davon aus, dass die Arbeiten noch eine Weile dauern. "Der felsige Untergrund macht es schwierig. Außerdem sind auch andere Versorgungsträger zu beachten", so Berger.

In dieser Woche kommt ein Abschnitt entlang des Karl-Stülpner-Weges in Scharfenstein dazu. Außerdem sei eine Flussquerung unter der Zschopau geplant. Dass Berger darüber bestens informiert ist, hat seinen Grund. Schließlich will die Kommune in diesem Bereich von den Arbeiten profitieren und ein für den öffentlichen Breitbandausbau notwendiges Leerrohr auf einer Länge von 250 Metern gleich mit verlegen lassen. "Das ist ein Vorgriff auf das spätere Großprojekt", erklärt der Drebacher Bauexperte, der die Arbeiten am Stülpner-Weg und an der Zschopau als "besonders schwierig" bezeichnet. Das angewendete Spülbohrverfahren, das die grabenlose Verlegung von Leitungen ermöglicht, bringe vor allem dort die Gefahr mit sich, in bestehende Rohre hineinzubohren. Um ein solches Risiko zu vermeiden, soll alles in einem Zug geschehen. Die dafür fälligen 50.000 Euro seien förderfähig, sagt Berger, der von der zuständigen Behörde auch schon Grünes Licht für diese Vorleistung erhalten habe.

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