Heidersdorf will doch kein Fördergeld

Straßensanierung soll nur mit Eigenmitteln erfolgen

Heidersdorf.

Die Gemeinde Heidersdorf verzichtet bei einem weiteren Straßenbauvorhaben auf Fördermittel. Bürgermeister Andreas Börner (PBI) erklärte am gestrigen Montag, dass die Dorfstraße in Eigenregie erneuert werde. Gemeint ist eine rund 120 Meter lange Seitenstraße zwischen Höhe Buswendestelle sowie Kirche und somit nicht die Ortsdurchfahrt. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten starten.

Kosten in Höhe von 52.000 Euro waren veranschlagt, 60 Prozent der Summe sollte aus dem von Europäischer Union und Freistaat Sachsen aufgelegten Leader-Programm kommen. Laut Börner sehen die Bedingungen vor, dass eine umfangreiche Planung erarbeitet werden müsste. Der Bürgermeister lehnt dies ab: "Eine Planung würde nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern außerdem einen erheblichen Mehraufwand mit sich bringen."

Angestrebt wird nun eine einfachere Lösung. Ein fachkundiger Bürger aus dem Ort, er arbeitete einst als Straßenbauingenieur, stehe der Gemeinde beratend zur Seite. Vorgesehen ist eine bis zu zwölf Zentimeter dicke Deckschicht. Der Bürgermeister rechnet mit etwa der Hälfte der ursprünglich veranschlagten Kosten. Bereits bei der Straße zum Relhök hatte Heidersdorf sich gegen Fördermittel entschieden. Sie soll ebenfalls saniert werden. (geom)

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