Hobbygärtnerin schwört bei Calla auf ganz besonderen Dünger

Gartenmeisterschaft: In Deutschkatharinenberg gedeihen die Pflanzen unter den pflegenden Händen von Gitta Mühlberg. Obst, Gemüse wachsen ebenfalls, und manch guter Tipp dafür kommt aus dem Fernsehen.

Deutschkatharinenberg.

Fünf bis sechs Stunden verbringt Gitta Mühlberg täglich in ihrem Garten. "Der ist nun mal meine große Leidenschaft", gibt die 76-Jährige, die sich schon zweimal an der Gartenmeisterschaft beteiligt hat, unumwunden zu. Rund 1500 Quadratmeter ist das Grundstück groß, das ihr Haus in Deutschkatharinenberg umgibt und von dem ein Großteil als Garten genutzt wird.

Zur Selbstversorgung baut die Rentnerin gemeinsam mit ihrem Mann neben Kartoffeln zum Beispiel auch Möhren, Bohnen, Kürbisse, Zucchini, Salate, Rote Rüben, Zuckererbsen und auch Erdbeeren an. "Von letzteren haben wir in diesem Jahr über 60 Kilogramm geerntet. Einen Teil haben wir gleich frisch gegessen, einen Teil habe ich eingefroren und auch Marmelade daraus gekocht", so Gitta Mühlberg, die gern gärtnerische Experimente wagt. Anregungen dafür holt sie sich zum Beispiel bei Gartensendungen im Fernsehen, die sie regelmäßig anschaut.


Derzeit kümmert sich Gitta Mühlberg intensiv um eine Physalispflanze. "Ich habe einen kleinen Senker auf dem Komposthaufen entdeckt, ihn in einen Kübel gepflanzt und an ein sonniges Plätzchen gestellt", sagt sie. Eine große Vorliebe hat Gitta Mühlberg für Blumen, von denen sie eine ganze Menge in ihrem Garten hegt und pflegt. Beispielsweise erfreuen sie Storchschnabel, Geranien, Begonien, Wicken, Dahlien und Gladiolen derzeit mit einer wahren Blütenpracht. Fast alle dieser Pflanzen sind bereits über zehn Jahre alt, denn Gitta Mühlberg vermehrt und überwintert ihre Pflanzen mit großem Erfolg.

Besonders stolz ist die Hobbygärtnerin in diesem Jahr auf ihre Calla, und mit ihnen bewirbt sie sich auch bei der Gartenmeisterschaft von "Freie Presse" und der Olbernhauer Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG). "Vor etwa zehn Jahren habe ich eine Calla im Blumentopf geschenkt bekommen", berichtet Gitta Mühlberg. Weil diese Knolle sich immer weiter vermehrte und der Platz im Blumentopf zu klein wurde, pflanzte Gitta Mühlberg sie in den Garten. "Dort entwickelten sie sich weiter prächtig", sagt die Blumenliebhaberin, die über die Jahre hinweg weit über 100 neue Calla gezogen hat. Im Herbst, vor dem ersten Frost, werden die Knollen ausgegraben und überwintern dann im Keller. Dafür legt Gitta Mühlberg sie in Schalen und bedeckt die Knollen mit Sand. Im Frühjahr werden die Calla dann, an anderer Stelle als im Jahr zuvor, wieder ins Freiland gesetzt.

Das gute Wachstum führt die 76-Jährige auch auf den Dünger zurück: Alpakamist. "Es war zunächst ein Versuch, der hervorragend geklappt und sich bewährt hat", stellt Gitta Mühlberg fest, die ihren Callas gelegentlich mit dem Gießwasser aus dem hauseigenen Brunnen etwas Flüssigdünger zukommen lässt.


So funktioniert die Teilnahme

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 12. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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