Innenausbau in der Endphase

Der Umzug der Sozial- station der Diakonie in die erste Etage einer ehemaligen Fabrikantenvilla in Großolbersdorf soll im Juli erfolgen. Der Ausbau des Erdgeschosses zum Tagespflegebereich wird sich noch etwas hinziehen.

Großolbersdorf.

Beim Innenausbau des Obergeschosses im Gebäude Hauptstraße 72 in Großolbersdorf steht der Zielspurt an. "Wir hoffen, dass Ende Mai/Anfang Juni alles soweit fertig ist, um mit der technischen Inbetriebnahme der Räume beginnen zu können", sagt Steffen Haugk. "Vor den Sommerferien soll dann der Umzug der Büros aus dem Erdgeschoss in die erste Etage erfolgen", so der Leiter der Diakoniestation Marienberg weiter.

Der Verein Diakonisches Werk im Kirchenbezirk Marienberg richtet in der ehemaligen Fabrikantenvilla in der Hauptstraße eine Tagespflegestelle ein. Die Räume im Erdgeschoss des dreistöckigen Gebäudes werden von der Diakonie seit 1995 schon als Sozialstation genutzt. Die Verwaltung zieht nun in die seit Jahren leerstehende erste Etage. Im Erdgeschoss soll dafür ein Tagespflegereich mit zwölf Plätzen entstehen.

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Das Obergeschoss habe sich praktisch im Rohbau befunden. "Die Elektroinstallation war unvollständig, Putz bröckelte von der Wand", blickt Haugk auf den Baustart im Dezember zurück. Egal ob Heizung, Elektro oder Sanitär - die überwiegend regionalen Firmen leisteten sehr gute Arbeit, lobt der Leiter. Zudem waren eine Verstärkung der Deckenbalken sowie aus brandschutztechnischen Gründen das Abhängen der Decke erforderlich.

Nach der Fertigstellung der Sozialstation geht es im Erdgeschoss weiter. "Eine zeitgleiche Ausführung der Arbeiten war nicht möglich, da wir den Tagesbetrieb aufrechterhalten müssen", erläutert Haugk. Mit rund 60 Mitarbeitern, darunter vielen Ehrenamtlern, steht die Station 200 bis 250 Menschen in Großolbersdorf, Drebach und Wolkenstein in der Alten-, Kranken- und Familienpflege helfend zur Seite. Deshalb müsse der Umzug auch in kürzester Zeit erfolgen.

Im künftigen Tagespflegebereich, zu dem ein großer Betreuungsraum mit Küchentheke, Gäste-, Ruhe- und Therapiezimmer sowie ein Bad- und Sanitärreich gehören soll, stünden ebenfalls aufwendige Arbeiten an. "Die werden sich bestimmt bis zum Jahresende hinziehen", schätzt Haugk. Die Kosten für das insgesamt 735.000 Euro teure Projekt der Diakonie - 200.000 Euro steuert der Freistaat bei - lägen bisher im Großen und Ganzen im Plan. Etwas Kopfzerbrechen bereiten Haugk dagegen die Arbeiten im Außenbereich, wo unter anderem neue Parkplätze und ein Wendehammer entstehen sollen: "Die Aufträge werden neu ausgeschrieben."

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